18. April 2019
18.04.2019
Mallorca Zeitung

Spitzenkandidaten aus Madrid werben auf Mallorca um Stimmen

Der sozialistische Premier Pedro Sánchez und der konservative Oppositionsführer Pablo Casado (PP) sprachen am Mittwoch (19.4.) in Palma

18.04.2019 | 09:13
Spaniens Premier Pedro Sánchez nimmt auf Mallorca ein Bad in der Menge.

Die Spitzenkandidaten der beiden wichtigsten spanischen Parteien - Sozialisten (PSOE) und Volkspartei (PP) haben am Mittwoch (17.4.) Mallorca besucht, um ihr Programm für die spanischen Parlamentswahlen am 28. April vorzustellen. Regierungschef Pedro Sánchez (PSOE) sprach im Kongresszentrum vor rund 2.400 Anhängern. Oppositionsführer Pablo Casado versammelte seine potenziellen Wähler nur wenige hundert Meter entfernt, in der Nähe der Kathedrale von Palma de Mallorca.

Sánchez umgab sich mit den wichtigsten sozialistischen Kandidaten auf der Inselpolitik: Neben ihm standen die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol, der Listenerste für den Kongress in Madrid Pere Joan Pons und der Spitzenkandidat der PSOE fürs Rathaus in Palma José Hila. In Bezug auf die Inselpolitik versprach Sánchez, sich für Steuererleichterungen für die Bewohner von Mallorca und den Nachbarinseln durchzusetzen. Dafür brauche er aber eine stabile Mehrheit. Zur Zeit führt Sánchez eine Minderheitsregierung, nachdem er vor knapp einem Jahr ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Ex-Premier Mariano Rajoy gewonnen hatte. In Bezug auf nationale Themen legte Sánchez einen Schwerpunkt auf die Förderung der Gleichberechtigung und Maßnahmen gegen die Gewalt gegen Frauen.

Auch der konservative Gegenkandidat Casado trat zusammen mit den wichtigsten PP-Vertretern der Balearen vor die Anhänger. Ihn begleiteten die Listenerste für die Kongresswahlen, Marga Prohens, und der Chef der Balearen-PP, Biel Companys. In Bezug auf die Balearen-Politik wetterten sie gegen die sozialistische Regierung, der man nicht trauen könne, ob sie nicht zusammen mit den Separatisten aus der Nachbarregion die Inseln zu einem Anhängsel Kataloniens machen wolle. In Bezug auf die nationale Politik stehe die PP für eine "Steuerrevolution" mit deutlichen Senkungen. /tg

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