11. September 2019
11.09.2019

Kletterer beschweren sich über strenge Kontrollen

Als Naturliebhaber würden sie von der Umweltbehörde oft wie "Kriminelle" behandelt, schreiben Sportler in einem offenen Brief

11.09.2019 | 10:58
Klettern in der Tramuntana ist nicht uneingeschränkt erlaubt.

Kletterer auf Mallorca streiten sich mit den Behörden darüber, inwieweit man eine Genehmigung zum Klettern in den Tramuntana-Bergen braucht. Anlass ist eine Beschwerde der Geschwister Pou, die unter Kollegen spanienweit als gute Kletterer bekannt sind. Als sie eine italienische Kollegin zu Gast in Alaró hatten und klettern gingen, wurden sie auf dem Rückweg von Mitarbeitern der Umweltschutzbehörde gestoppt und um die Ausweispapiere sowie die Klettergenehmigung gebeten.

Die Kletterer beschweren sich, dass sie wie "Kriminelle" behandelt würden, obwohl sie als Naturliebhaber nichts weiter tun, als die Berge der Insel zu genießen. Man habe der Gruppe vorgeworfen, sie stünden unter dem Verdacht "geklettert" zu haben. Ironisch schrieben sie in der öffentlichen Beschwerde, dass man Rafael Nadal auch nicht unter dem Verdacht festnehme "Tennis gespielt zu haben".

Die Behörde sieht den Fall anders. Die Mitarbeiter des Umweltministeriums seien befugt, die Personalien zu überprüfen, wenn der Verdacht einer unerlaubten Tätigkeit vorliege. Das Klettern in der Tramuntana bedarf einer Genehmigung. Diese sei in diesem Fall nicht beantragt gewesen. Einem hypothetischer Antrag hätte man zudem nicht stattgegeben, weil in der Nähe der Steilwand Vögel nisteten. /tg

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