09. November 2019
09.11.2019

Staatsanwalt fordert zwölf Jahre Haft wegen Vergewaltigung

Der Angeklagte, ein 24 Jahre alter Mann, soll sich in seinem Elternhaus mehrmals an seiner Nichte vergangen haben, als diese zwischen drei und fünf Jahren alt war

09.11.2019 | 17:55
Symbolbild: nachgemalte Zeichnung Missbrauch.

Ein 24 Jahre alter Mann wird womöglich zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt, weil er seine Nichte mehrmals vergewaltigt haben soll. Das Mädchen soll während der sexuellen Vergehen zwischen drei und fünf Jahren alt gewesen sein. Kommenden Donnerstag (14.11.) fällt im Gericht in Palma de Mallorca das Urteil.

Laut den Angaben des Staatsanwaltes soll es zwischen 2016 und 2018 zu den Vorfällen gekommen sein.

Der mutmaßliche Täter lebte zu dem Zeitpunkt mit seiner Mutter in einer Wohnung in Palma de Mallorca. Zu ihr soll seine Nichte regelmäßig gebracht worden sein, damit die Familie auf sie aufpasst.

Zuletzt soll sich der Mann am 25. November 2018 an dem Mädchen vergangen haben. Die Mutter des mutmaßlichen Täters soll zum Tatzeitpunkt nicht in der Wohung gewesen sein. Das habe der junge Mann womöglich ausgenutzt.

Als die Beamten von dem Vorfall mitbekamen, nahmen sie ihn vorläufig fest.

Da der mutmaßliche Täter sowohl vaginal wie auch anal in das Mädchen eingedrungen sein soll, forderte der Staatsanwalt eine Haftstrafe von zwölf Jahren. Er plädierte zudem dafür, dass sich der Mann dem Opfer 15 Jahre lang nicht weiter als 500 Meter nähern dürfen soll und den rechtlichen Vertretern der Minderjährigen 15.000 Euro zahlen muss. /sw

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