13. Dezember 2019
13.12.2019

So soll der Flughafen Mallorca schneller, schicker und nachhaltiger werden

Der neue Flughafendirektor Tomás Melgar hat am Freitag (13.12.) seine erste Pressekonferenz gegeben

13.12.2019 | 11:22
Der neue Flughafendirektor Tomás Melgar.

Der Flughafen von Palma de Mallorca soll in den kommenden Jahren fit gemacht werden in Sachen Nachhaltigkeit. So plant der Flughafenbetreiber Aena unter anderem, dass kurz- bis mittelfristig 40 Prozent des Strombedarfs durch Solaranlagen auf den Dächern der Flughafengebäude selbst erzeugt werden. Das hat Flughafendirektor Tomás Melgar angekündigt, der zum 1. November die Nachfolge von José Antonio Álvarez auf diesem Posten übernommen hatte. Der Mallorquiner empfing am Freitag (13.12.) Mallorca-Journalisten, um über seine Projekte zu sprechen.

Geld für Sicherheit und Optik

Der Plan, so Melgar, sei sogar, dass in ein paar Jahren 100 Prozent erneuerbare Energien am Flughafen eingesetzt werden, von denen 40 Prozent selbst erzeugt werden. Beim zugekauften Strom erhöhe Aena bereits jetzt Jahr für Jahr den Anteil an erneuerbaren Energien. In den kommenden beiden Jahren sind am Flughafen von Palma Investitionen in Höhe von insgesamt rund 550 Millionen Euro geplant, von denen ein Teil in Projekte der Nachhaltigkeit fließen, ein anderer in die Sicherheit und ein dritter in die optische Modernisierung - ein Bereich, den viele Passagiere in Umfragen explizit angesprochen haben.

Schneller zum Check-in

Investiert werde vor allem auch in eine größere Schnelligkeit bei den Sicherheitsschleusen. Schon bald sei es nicht mehr nötig, etwa Flüssigkeiten oder Laptops auszupacken und eigens auf das Band zu legen. Konzepte wie etwa eine biometrische Ausweiskontrolle würden derzeit auf Menorca ausprobiert und zeigten gute Ergebnisse. Wann es in Palma so weit sein würde, darauf wollte sich Melgar nicht festlegen.

Ein Hotel am Flughafen Mallorca?

Der Mallorquiner erteilte Gerüchten eine klare Absage, am Flughafen solle im Zuge eines neuen Projekts ein Hotel entstehen. "Was wir prüfen wollen ist, ob eventuell eine Unterkunft für Personal gebaut wird, das zum Arbeiten an den Flughafen kommt, aber Schwierigkeiten hat, in Palma oder Umland eine bezahlbare Wohnung zu finden."

Der Plan des Flughafens sei nicht, zu wachsen. "Wir haben seit 1997 dieselbe Kapazität, und es ist politisch auf Mallorca nicht gewollt, dass wir wachsen. Also werden wir das nicht tun", sagte Melgar. Seit 22 Jahren besitze der Airport eine Kapazität für 12.000 Passagiere pro Stunde.

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