13. Dezember 2019
13.12.2019

Nach Unfalltod von Schülerin: Lehrer und Taxifahrer verurteilt

Die Angeklagten einigten sich mit den Klägern und gaben mangelnde Vorsicht zu

13.12.2019 | 12:31
Die Angeklagten im Gerichtssaal in Palma.

Im Prozess wegen des Unfalltods einer 14-jährigen Schülerin in Palma de Mallorca im Jahr 2017 sind nun zwei Lehrer und ein Taxifahrer zu je 1.100 Euro Strafe verurteilt worden. Nach einer Einigung mit der Anklage zahlen die Verurteilten zudem 40.000 Euro Entschädigung an die Angehörigen.

Der Unfall ereignete sich an der Schule Madre Alberta am 26. April 2017. Bei einem Orientierungslauf im Sportunterricht mussten die Schüler eine Straße überqueren. Dabei wurde die 14-jährige Schülerin von einem Taxi angefahren. Sechs Wochen später erlag sie im Krankenhaus den schweren Verletzungen. Die Lehrer gaben zu, gegen ihre Aufsichtspflicht verstoßen zu haben. Der Taxifahrer räumte ein, mit leicht überhöhter Geschwindigkeit und ohne die in einem Schulgebiet vorgeschriebene besondere Vorsicht gefahren zu sein.

Einer der Lehrer wird sechs Monate vom Dienst suspendiert. Der Taxifahrer verliert für vier Monate seine Fahrerlaubnis. /tg

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen

Gut essen auf Mallorca

Restaurants auf Mallorca

Welches Restaurant darf es sein?

Die Insel kulinarisch entdecken - Restaurant-Empfehlungen in Palma de Mallorca, im Osten, Südosten oder Südwesten

Mallorca-Themen von A bis Z

Mallorca-Themen von A bis Z

MZ-Artikel, geordnet nach Themengebieten

Alphabetische Liste: Von Air Berlin über Kongresspalast bis Wandern

 

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |