08. Januar 2020
08.01.2020

Vorladungen im Abwasser-Skandal auf Mallorca

Die frühere Präsidentin von Palmas Stadtwerken Emaya wird für den 14. Februar als Beschuldigte zitiert

08.01.2020 | 14:31
Rote Flagge am Stadtstrand von Palma de Mallorca.

Die frühere Präsidentin der Stadtwerke von Palma de Mallorca, Neus Truyol, muss im Abwasser-Skandal auf Mallorca am 14. Februar als Beschuldigte vor dem Untersuchungsrichter aussagen. Auch die frühere Geschäftsführerin sowie vier weitere Angestellte von Emaya müssen gegenüber den Justizbehörden Rede und Antwort stehen.

Jahrelang, so auch in der Amtszeit von Truyol (2015–2019), floss immer wieder mit Abwasser vermischtes Regenwasser in die Bucht von Palma, da Kläranlage und Kanalisation überlastet sind. Inzwischen sind Investitionen angelaufen, die Probleme werden sich aber erst langfristig abstellen lassen. Auslöser für die Ermittlungen war eine Anzeige gewesen. 

Die Linksregierung verteidigte unterdessen die Arbeit von Truyol, die in der jetzigen Legislaturperiode Baudezernentin ist. Man habe die Probleme von der konservativen Vorgängerregierung geerbt und transparent gemacht.  /ff

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