08. März 2020
08.03.2020

Staatsanwaltschaft fordert zwölf Jahre Haft nach Tod von Mallorca-Urlauber

Der Beschuldigte soll den Touristen in Magaluf im April 2018 angegriffen und schwer verletzt haben

08.03.2020 | 10:27
Der Beschuldigte wird abgeführt.

Die Staatsanwaltschaft auf Mallorca fordert zwölf Jahre Haft für einen Briten wegen des gewaltsamen Todes eines irischen Urlaubers im April 2018. Der Tourismusangestellte soll das Opfer am Ausgang einer Bar in der britischen Urlauber-Hochburg Magaluf im Südwesten von Mallorca attackiert und schwer verletzt haben. Der 30-jährige Urlauber wurde ins Landeskrankenhaus Son Espases eingeliefert, wo er einige Tage später seinen Verletzungen erlag.

Der 36-jährige Beschuldigte sitzt seit dem Todesfall in Untersuchungshaft. Er weist den Vorwurf des Totschlags mit Todesfolge zurück, wie die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" berichtet. Zwar habe er den Urlauber aus dem Lokal geschmissen und geschlagen, nachdem er für Ärger gesorgt habe und aggressiv geworden sei. Er habe das Opfer aber nicht am Kopf getreten, als es am Boden lag. Die Verteidigung fordert deswegen einen Freispruch.

Die Staatsanwaltschaft fordert zudem 20 Monate Haft für den spanischen Betreiber der Bar. Dem 38-Jährigen wird vorgeworfen, die Ermittlungen behindert zu haben, als er sein Wissen von dem Zwischenfall leugnete und vorgegeben habe, dass das System zur Videoüberwachung kaputt gewesen sei.

Der Prozess soll nun in Kürze vor einem Geschworenengericht in Palma de Mallorca verhandelt werden. /ff

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