16. März 2020
16.03.2020
Mallorca Zeitung

Coronavirus auf Mallorca: Hotels vor komplettem Shutdown

Der Branchenverband bittet, in das Dekret zum Alarmstand aufgenommen zu werden. Im Gegensatz zur Gastronomie dürfen die Häuser bislang geöffnet bleiben. Reiseveranstalter Tui setzt Großteil der Reiseaktivitäten aus

16.03.2020 | 10:18
Coronavirus auf Mallorca: Hotels vor komplettem Shutdown
Coronavirus auf Mallorca: Hotels vor komplettem Shutdown

Verkehrte Welt im Tourismus auf Mallorca beim Kampf gegen die Pandemie des Coronavirus: Die Hoteliers haben die spanische Zentralregierung gebeten, ihre Häuser im Dekret zum Alarmzustand aufzunehmen und ebenfalls die generelle Schließung der Hotels anzuordnen. Das würde es erleichtern, Kurzarbeit für die Angestellten zu veranlassen, heißt es in einer Mitteilung. Des Weiteren sicherte der Verband zu, die wenigen verbliebenen Urlauber über die Auflagen des Alarmzustands zu informieren und so sicherzustellen, dass sie die Hotels nicht verlassen.

Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit in Spanien gilt seit Sonntag (15.3.), während eines Zeitraums von zunächst 15 Tagen dürfen die Menschen ihr Zuhause nur verlassen, um Lebensmittel einzukaufen, den Arzt aufzusuchen oder zur Arbeit zu fahren. Unter anderem an der Playa de Palma wurden Mallorca-Urlauber von der Einschränkung der Bewegungsfreiheit überrascht und von der Polizei aufgefordert, in ihre Hotels zurückzukehren

Wenn die verbliebenen Urlauber nach Hause gereist seien, werde angesichts ausbleibender Einnahmen nichts anderes bleiben, als die Hotels bis Wochenmitte erstmal ganz und gar zu schließen, heißt es in der mallorquinischen Presse. Schon zu Wochenbeginn machten die Häuser Schritt für Schritt zu. 

Tui setzt Großteil der Reiseaktivitäten aus

Der Reiseveranstalter Tui hat unterdessen angekündigt, den größten Teil aller Reiseaktivitäten, einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf weiteres auszusetzen. "Diese vorübergehende Aussetzung soll einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen leisten, die Auswirkungen der Verbreitung des COVID-19 abzuschwächen", heißt es in einer Pressemitteilung. Der Konzern verfüge über Finanzmittel und verfügbare Kreditfazilitäten in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro, man ergreife einschneidende Kostenmaßnahmen, um die Auswirkungen auf die Ergebnis abzumildern.

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