10. Juli 2020
10.07.2020
Mallorca Zeitung

Nach 27.600 Strandbesuchern ist an der Playa de Palma Schicht

Rathaus von Palma veröffentlicht im balearischen Gesetzesblatt die Höchstbelegung für die fünf Strandabschnitte der Stadt. Die Rettungsschwimmer sollen die Zahl der Badegäste kontrollieren

10.07.2020 | 10:44
Das soll verhindert werden: Strandbesucher an der Playa de Palma im Juni 2019.

Das Rathaus von Palma de Mallorca nimmt es ganz genau: Höchstens 27.600 Menschen dürfen sich in diesem Sommer gleichzeitig am langgezogenen Sandstrand der Playa de Palma aufhalten, damit die Sicherheitsabstände in Zeiten von Covid-19 gewährleistet werden können. Das hat die Stadtverwaltung mit einer Veröffentlichung im Gesetzesblatt der Balearen (BOIB) vom Donnerstag (9.7.) klargestellt.

Demnach ist der Strand 4,6 Kilometer lang und durchschnittlich 30 Meter breit, wovon sechs Meter am Ufer als Freifläche abgezogen werden, die nicht belegt werden dürfen. Somit bleiben 110.400 Quadratmeter Fläche übrig, die maximal 27.600 Strandgäste aufnehmen können, wenn jeder Besucher, wie in der "neuen Normalität" vorgeschrieben, vier Quadratmeter Fläche zur Verfügung haben muss.

Für die anderen Strandabschnitte gelten folgende Höchstbelegungen: Cala Major 2.200 Personen, Can Pere Antoni 1.875, Ciutat Jardí 2.137 und Cala Estància 687 Badegäste.

Sollten die erlaubten Obergrenzen überschritten werden, könnte das Rathaus den Zugang für weitere Badegäste sperren. Nach Angaben einer Sprecherin der Stadt Palma wird die Playa de Palma aufgrund ihrer Länge in verschiedene Sektoren eingeteilt. Sei einer der Abschnitte belegt, könne dieser Bereich gesperrt werden und ankommende Badegäste an andere Stellen der Playa de Palma geschickt werden. Die übrigen vier Strände werden bei Überfüllung komplett gesperrt.

Die Kontrolle über die Zahl der Badegäste werden laut der Sprecherin zunächst die Rettungsschwimmer übernehmen, die von ihrem Aussichtsturm aus die Belegung am besten überblicken könnten. Nähere sich ein Strand der Überfüllung, könne der Rettungsschwimmer die Ortspolizei verständigen, die dann den Strand absperrt. "Das ist allerdings eine absolute Neuerung für uns, wir befinden uns in der Lernphase. Wenn wir merken, dass die Rettungsschwimmer das nicht leisten können, dann müssen wir umplanen", sagte die Sprecherin der MZ.

In der Familiengruppe darf gekuschelt werden

Die Stadtverwaltung von Palma hat allerdings auch noch eine Idealbelegung veröffentlicht, nach der deutlich weniger Menschen die Strandabschnitte nutzen dürfen. Danach dürfen an der Playa de Palma maximal 15.771 Menschen liegen, in Cala Major 1.275, in Can Pere Antoni 1.071, in Ciutat Jardí 1.221 und in der Cala Estància 392. 

Diese Idealbelegung ergibt sich, wenn man statt Gruppen Einzelpersonen für die Kalkulation zugrundelegt. So verfügt dann jeder Strandbesucher über rund sieben Quadratmeter Fläche. Im Falle von Gruppen, die im selben Haushalt leben, muss nämlich der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden, so dass mehr Menschen an den Strand gelassen werden können, je mehr Gruppen ankommen.

Weiterhin gilt, dass zwischen den einzelnen Gruppen am Strand ein Mindestabstand von 1,50 Meter vorhanden sein muss und dass Gruppen maximal 25 Personen umfassen dürfen. Der Freiraum von sechs Metern zwischen dem Ufer und den ersten Badegästen ist als Korridor für Strandspaziergänger und mögliche Einsatzfahrzeuge gedacht. /jk

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