26. August 2020
26.08.2020
Mallorca Zeitung

Madrid ermöglicht Ausrufung regionaler Alarmzustände

Die balearische Linksregierung verweist auf ausreichend eigene Möglichkeiten zur Pandemie-Bekämpfung

26.08.2020 | 11:16
Teambesprechung bei Armengol am Mittwoch.

Die balearische Landesregierung hat die Möglichkeit eines regionalen Alarmzustands, den der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez am Dienstag (25.8.) den Länderchefs angeboten hat, für die Inseln abgelehnt. Man habe ausreichend Möglichkeiten, um die zweite Corona-Welle zu bewältigen, erklärte die Linksregierung in einer Pressemitteilung.

Verwiesen wird unter anderem auf die Restriktionen für das Nachtleben oder familiäre Zusammenkünfte. Es gilt eine weitreichende Maskenpflicht im öffentlichen Raum, auch Rauchen wurde in den Fällen verboten, wenn der nötige Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. Im Gegensatz zu anderen Regionen in Spanien, wo Restriktionen von Gerichten wieder einkassiert wurden, seien die Maßnahmen auf den Balearen rechtlich unstrittig, ein Alarmzustand deswegen derzeit nicht nötig. Hintergrund: Im Gegensatz zum spanienweiten Alarmzustand beim Shutdown im Frühjahr liegen die Zuständigkeiten seit dem Exit bei den Landesregierungen. 

Bei der Nachverfolgung der Infektionsketten sollen in einem neuen Corona-Zentrum nach der Fortbildung von 30 weiteren Krankenschwestern insgesamt 220 Tracer zum Einsatz kommen, auch eine neue Hotline wird eingerichtet. In Betrieb ist des Weiteren inzwischen eine Corona-Warn-App. /ff

Das sind die aktuellen Corona-Zahlen auf den Balearen

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