13. Oktober 2020
13.10.2020
Mallorca Zeitung

Friedhofsbesuche zu Allerheiligen in Palma de Mallorca nur mit Vorabtermin

Bewohner der Balearen-Hauptstadt sollen den städtischen Friedhof lieber vor oder nach den Feiertagen aufsuchen, um Menschenmengen zu vermeiden. Wer unbedingt kommen will, muss sich anmelden

13.10.2020 | 13:06
Bilder wie dieses aus einem der vergangenen Jahre werden im Pandemie-Jahr wegen der Vorabtermin-Regelung wohl nicht entstehen.

Auch die Tage um Allerheiligen werden in diesem Jahr für manche Inselbewohner wegen der Corona-Pandemie auf Mallorca anders als sonst ablaufen: Der Bürgermeister von Palma de Mallorca, José Hila, bittet alle Bewohner, die Gräber im städtischen Friedhof statt am Wochenende zu Allerheiligen (Tots Sants) lieber an einem anderen Tag im Jahr aufzusuchen. So sollen Menschenansammlungen vermieden werden. Jedes Jahr finden sich auf dem großen Friedhof zu dem Feiertag 20.000 bis 30.000 Menschen ein.

Dennoch wollten die Verantwortlichen den cementerio auf Bitten einiger Bewohner zum Feiertag nicht ganz schließen. Wer unbedingt kommen will, kann sich daher ab dem 19. Oktober auf der Website www.efm.es oder per Telefon 690-30 62 89 einen Vorabtermin für ein bestimmtes Zeitfenster an den Tagen 30. und 31. Oktober und 1. November sichern. Zudem wird der Friedhof in drei Zonen mit jeweils eigenen Ein- und Ausgängen (insgesamt neun) aufgeteilt sein.

In der Zone 1 (auf der Karte gelb) im ältesten Teil des Friedhofs ist dann Platz für maximal 1.168 Personen während des Zeitfensters am Vormittag sowie weiteren am Nachmittag. In die Zone 2 (blau) werden pro Zeitfenster maximal 3.813 Menschen gelassen, in die Zone 3 (grün) 1.073 Besucher. 

Insgesamt 12.053 Menschen können den Friedhof jeweils in den Zeitfenstern am Vor- und Nachmittag am 30. und 31. Oktober und 1. November besuchen. In jedem Fall müssen stets die Sicherheitsabstände eingehalten werden, es herrscht Maskenpflicht und Gruppen dürfen aus maximal zehn Personen bestehen.

Wer zwei Zonen des Friedhofs besuchen will, muss zwei unterschiedliche Vorabtermine dafür ausmachen. Wenn er einmal auf dem Friedhofsgelände ist, muss er dieses nicht erst wieder verlassen, um sich in die zweite Zone zu bewegen, sondern kann dies innerhalb des Friedhofs tun. 

In den Friedhöfen in Establiments und Sant Jordi, die ebenfalls von der Stadt betrieben werden, wird die Besucherzahl am Eingang zwar kontrolliert, ein Vorabtermin ist jedoch nicht nötig.

Neu ist in diesem Jahr jedoch, dass der städtische Friedhof vom 30. Oktober bis 1. November zur Mittagszeit eine Stunde lang geschlossen sein wird, damit Mitarbeiter die Installationen entsprechend der Vorgaben zur Pandemie desfinfizieren können.

Ebenfalls gestrichen wurden in diesem Jahr die Messen rund um Allerheiligen wie auch das Konzert und die Hommage an die Franco-Opfer. Ob und wann der Bürgermeister und andere Autoritäten den Friedhof in diesem Jahr besuchen werden, ist noch unklar. 

Zu dem Polizeiaufgebot aus anderen Jahren kommen 2020 noch weitere Beamte und Sicherheitspersonal hinzu, die den Innenbereich des Friedhofs und die Ein- und Ausgänge überwachen werden. Auch die Reinigungskräfte bekommen Verstärkung. Das Rathaus hat zudem weitere als die dort verfügbaren Toiletten aufstellen lassen, um auch dort Menschenansammlungen zu vermeiden. /sw

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