18. Dezember 2020
18.12.2020
Mallorca Zeitung

Regierung lehnt Hälfte der Anträge auf Sozialhilfe auf den Balearen ab

In 15.061 Fällen lag ein zu hohes Einkommen oder zu viel Immobilienbesitz zu hoch. Bedürftige müssen nun auf regionale Zuschüsse hoffen

18.12.2020 | 10:10
Die Schlangen beim Sozialamt sind lang.

Die staatliche Sozialversicherung macht langsam Fortschritte bei der Bearbeitung der Anträge für die im Sommer eingeführte spanienweite Sozialhilfe. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat die Behörde 20.409 von insgesamt 30.820 Anträgen auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln für den "Ingreso Mínimo Vital" bearbeitet. Geld fließt allerdings nur in einem kleinen Teil der Fälle.

So hat die Seguridad Social 15.061 Anträge abgelehnt. Grund ist ein zu hohes Einkommen oder Immobilienbesitz. 2.041 Anträge gingen doppelt ein, bei 3.692 Anträgen fehlten nötige Dokumente und die Bearbeitung verzögert sich. 1.650 Haushalte beziehen mittlerweile die Sozialhilfe. Das sind 4.575 Personen, 2.169 von ihnen sind minderjährig.

Somit umfasst der zu bearbeitende Stapel bei der Behörde nun noch 8.370 Anträge, wovon der Großteil erst in den vergangenen Wochen eintraf. Sozialministerin Fina Santiago weist darauf hin, dass in Fällen eines abgelehnten Antrags die Bedürftigen unter Umständen die balearische Sozialhilfe beziehen können. /rp

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