10. Januar 2021
10.01.2021
Mallorca Zeitung

Balearen-Regierung verbietet Sant Antoni- und Sant Sebastià-Fiestas

Bis auf Festgottesdienste sind sämtliche Veranstaltungen mit Menschenansammlungen betroffen. Ibiza wird in der Risikoskala auf 4 hochgestuft

10.01.2021 | 14:13
Die balearische Gesundheitsministerin Patricia Gómez bei der Pressekonferenz am Sonntag (10.1.).

Die Balearen-Regierung hat auf Mallorca und den Nachbarinseln sämtliche anlässlich der traditionellen Winterfiestas Sant Antoni, Sant Sebastià und Sant Honorat vorgesehenen Veranstaltungen untersagt. Das hat Gesundheitsministerin Patricia Gómez am Sonntag (10.1.) auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Zuvor hatten Ministerpräsidentin Francina Armengol und sie eine Videokonferenz mit den betroffenen Bürgermeistern abgehalten.

Angesichts eines neuen Höchststandes der Corona-Inzidenz auf den Inseln - 615 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner in den vergangenen zwei Wochen - müsse von jeglichen Veranstaltungen, die Menschenansammlungen begünstigen, abgesehen werden, so die Ministerin. 

Die Winter-Fiestas bestehen aus einem bunten Reigen an Veranstaltungen von Teufelsumzügen und Grillpartys über Konzerte und Radrundfahrten bis hin zu Tiersegnungen und Gottesdiensten. Mit Ausnahme der Festgottesdienste "completes", die mit wenigen Teilnehmern hinter verschlossenen Kirchenpforten stattfinden und im Internet übertragen werden sollen, sind all diese Aktivitäten verboten.

Zweite Impfdosis reserviert

Auf Mallorca werden bislang nur die Bewohner und Mitarbeiter der Senioren- und Pflegeheime geimpft. Man habe zudem für diese Bevölkerungsgruppe schon eine zweite Dosis reserviert, so Gómez. Ab Mittwoch werde man nun auch damit beginnen, Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu impfen.

Die Balearen bekommen von der Zentralregierung derzeit wöchentlich etwa 6.000 Biontech-Pfizer-Imfpdosen zugeteilt. Ab kommender Woche erwarte man zusätzliche Lieferungen der mittlerweile zugelassenen Moderna-Impfung, sagte die Gesundheitsministerin. Dass sonntags auf den Balearen bis auf wenige Ausnahmen derzeit nicht gegen Covid-19 geimpft wird, liege an der begrenzten Anzahl an verfügbaren Impfdosen und an der Notwendigkeit, die zweite Impfdosis für die Seniorenheime zu reservieren. 

Sorge bereite auch die Situation auf Ibiza, wo die Corona-Inzidenz mittlerweile die von Mallorca übertrifft, so Patricia Gómez. Man habe die Insel deswegen auf Risikostufe 4 hochgestuft. Damit müssen auch auf Ibiza ab Mittwoch (13.1.) Bars und Restaurants schließen. 

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