08. März 2021
08.03.2021
Mallorca Zeitung

Alltours öffnet Mallorca-Hotels und rechnet mit Ende der Reisewarnung

Bereits kommende Woche eröffnen erste Allsun-Häuser an der Playa de Palma, in Alcúdia und Cala Millor

08.03.2021 | 11:19
Ein Pressebild des Hotels Allsun Marena Beach an der Playa de Palma.

Mallorca-Urlaub sogar noch vor Ostern? Es scheint so, als stünde der Beginn der Mallorca-Saison unmittelbar bevor. Die niedrigen Corona-Inzidenzwerte haben dazu geführt, dass der Reiseveranstalter Alltours bereits Mitte März die ersten Urlauber in den konzerneigenen Allsun-Hotels einquartieren will. Wie aus einer Pressemitteilung von Alltours am Montag (8.3.) hervorgeht, öffnen die Allsun-Häuser ab dem 17. März an der Playa de Palma, in Alcúdia und in Cala Millor.

„Wir rechnen damit, dass die Reisewarnung für Mallorca in den nächsten Tagen aufgehoben wird und haben uns entschieden, darauf schnell zu reagieren", lässt sich Alltours-Inhaber Willi Verhuven in der Mitteilung zitieren. Eine 7-Tage-Inzidenz auf Mallorca, die seit mehr als einer Woche unter 35 und derzeit bei nur 25 liege, stimme Verhuven "zuversichtlich". Weiter heißt es: "Auch das Auswärtige Amt hält eine Aufhebung der Reisewarnung im Fall von Mallorca für möglich."

Um die Sicherheit der Gäste zu garantieren, greife Alltours in den Allsun-Hotels auf die Hygiene- und Sicherheitskonzepte zurück, die schon im Sommer 2020 in den Hotels angewendet wurden und die sich bewährt hätten, wie es weiter heißt. Dazu gehöre unter anderem, dass die Hotelgäste beim Check-in einen negativen PCR- oder sogenannten TMA-Test vorlegen müssen, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Die Hotel-Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt werden täglich auf Covid-19 getestet. Außerdem werde strikt auf die Einhaltung der sogenannten AHA-Regeln geachtet. Alltours erwägt zudem laut einer vorherigen Pressemitteilung, ab dem Herbst einen Impfnachweis von den Gästen zu verlangen. 

Alltours startet somit bereits vor Beginn der deutschen Osterferien mit seinem Mallorca-Programm. Die Pandemie-Situation auf den Balearen hat sich in den vergangenen Wochen erheblich verbessert, dennoch warnt das Auswärtige Amt weiterhin vor Reisen in das "Risikogebiet" Spanien, einschließlich der Balearen und der Kanaren.

Diese am Freitag (5.3.) noch einmal bestätigte Einschätzung  hat der Bundesregierung am Wochenende heftige Kritik von Mallorca-Pendlern und -Residenten eingebracht. Immobilienunternehmer Lutz Minkner schrieb einen Offenen Brief an den deutschen Botschafter in Madrid, Wolfgang Dold. Das Thema Reisewarnung wird sicherlich auch bei einem für Montag vorgesehenen Treffen von Tui-Vorstand Sebastian Ebel mit der balearischen Ministerpräsidentin Francina Armengol eine Rolle spielen. /jk

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