18. Juni 2020
18.06.2020
Mallorca Zeitung
E-PAPER

Gelungener Coup: Jetzt die neue MZ als E-Paper lesen

Nein, beim Pilotprojekt der Landesregierung läuft nicht alles rund. Dennoch blitzt an vielen Stellen der Insel Hoffnung auf. Lesen Sie in der neuen Ausgabe der Mallorca Zeitung auch, warum es die Rettungsschwimmer in Capdepera gerade schwer haben oder warum eine Bastion der Touristenführer fallen könnte

18.06.2020 | 11:04
Vor den Augen der deutschen Öffentlichkeit: das erste Bad im Mittelmeer.

Auch in dieser Woche berichten wir in der neuen Ausgabe der Mallorca Zeitung über alle neuen Entwicklungen, die sich in der zum Glück abflauenden Coronakrise anbahnen. Besonders spannend in dieser Strecke ist dabei unter anderem ein Interview mit Andreas Rüttgers, Leiter der Touristik beim Reiseveranstalter Schauinsland Reisen, welches Johannes Krayer geführt hat. Der deutsche Veranstalter macht bei dem Pilotprojekt auf Mallorca zwar mit, hat aber nicht Touristen auf die Insel geschickt, sondern die eigenen Mitarbeiter. Die Reiseleiter oder Einkäufer sollen so vor Ort wertvolle Erfahrungen sammeln, die man später an Urlauber aus erster Hand weitergeben möchte. Die Testphase mit Urlaubern bezeichnet Rüttgers als "völlig abgwegig". Insgesamt beobachte man, dass die Buchungen in die Urlaubsgebiete zwar deutlich zunehmen, aber bei Mallorca nicht anziehen. Dafür gibt es auch gute Gründe.


MZ frei Haus: Hier geht's zum E-Paper der neuen Ausgabe

Vieles spricht dafür, auf Mallorca Urlaub zu machen. Besonders die Gruppe der Vermieter von Ferienhäusern haben gute Argumente auf ihrer Seite, warum der Urlaub zu Coronazeiten in ihren Unterkünften besonders sicher ist. Sophie Mono informiert über die neuen Standards der Branche.

Fast schon ein bisschen erschreckend zu lesen ist, was die Kollegin aus Capdepera zu berichten hat. Die Rettungsschwimmer beklagen sich über mangelnde Ausrüstung und fehlende Sicherheit an den Stränden, was damit zusammenhängen soll, dass in diesem Jahr eine neue Firma die Ausschreibung gewonnen hat, die sich um Organisation und Ausrüstung kümmert. Obwohl das Rathaus in diesem Jahr fast eine halbe Million Euro mehr zahlt als in den vergangenen Jahren, mangelt es an ganz einfachen Dingen wie Sonnenschutz, Verbandszeug, aber auch Rettungsbooten. Ein langjähriger Rettungsschwimmer wurde fristlos entlassen, nachdem er sich beschwert hatte. Auch das Rathaus ist alarmiert und hat ein Bußgeldverfahren gegen die Firma eingeleitet.

Am Freitag (19.6.) beginnen die Sommerferien auf Mallorca, drei weitere Monate fällt die Schule für Kinder und Jugendliche flach. Im Interview mit Johannes Krayer zieht der balearische Bildungsminister Martí March Bilanz über das Homeschooling und gibt einen Ausblick darauf, wie künftig die Schulbildung auf den Inseln funktionieren soll. "Jeder muss sich seiner Verantwortung bewusst sein, ein Null-Risiko gibt es nicht. Aber wir wollen das Schuljahr ohne Angst beginnen", sagt er.


MZ frei Haus: Hier geht's zum E-Paper der neuen Ausgabe

Die Gruppe der Fremdenführer steht vor einschneidenden Veränderungen. Ein Gesetz aus dem Jahr 2004 verpflichtet alle Touristenführer dazu, Mitglied in der Berufskammer Colegio Oficial de Guías Turísticos de las Islas Baleares zu werden. So wird die Ausbildung der Touristenführer sichergestellt und dafür gesorgt, dass keine Stümper den Touristen die Sehenswürdigkeiten der Inseln zeigen. Doch das Gesetz soll nun fallen.

Die Pandemie löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Auch auf der Insel wollten, wie einst bei der Flutkatastrophe in Sant Llorenç, alle helfen. Das war fast schon zu viel, sagt Maria Amengual im Interview mit Ralf Petzold. Amengual kümmert sich in der Landesregierung um die Koordination der Hilfen. Positiv überrascht ist sie in jedem Fall und sie hofft, dass aus der Welle ein steter Fluss wird.

Schon gesehen? Ein nicht ganz unbekanntes deutsch-mallorquinisches Paar hat während des Lockdowns einen schon fast genialen Kurzfilm gedreht. Die zeigen in dem mit mühevoller Handarbeit erstellten Film, wie eine Kettenreaktion außer Kontrolle gerät. Unsere Redakteurin Brigitte Rohm klärt darüber auf, was dahintersteckt.

Dies alles in der neuen MZ-Ausgabe. Auf der Insel haben die meisten Verkaufsstellen weiterhin geöffnet – einen Kiosk aufzusuchen und sich eine Zeitung zu kaufen, um sich zu informieren, ist auch unter dem Alarmzustand ein gewährleistetes Grundrecht. Eine Liste der Verkaufsstellen finden Sie hier. Und das E-Paper gibt es hier. Das Einzelexemplar für alle Endgeräte kostet nur 1,90 Euro, das Monatsabo 7 Euro, das Jahresabo 49 Euro. Hier finden Sie alle Angebote im Überblick. /lk

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen

Mallorca-Themen von A bis Z

Mallorca-Themen von A bis Z

MZ-Artikel, geordnet nach Themengebieten

Alphabetische Liste: Von Air Berlin über Kongresspalast bis Wandern

 

Gut essen auf Mallorca

Restaurants auf Mallorca

Welches Restaurant darf es sein?

Die Insel kulinarisch entdecken - Restaurant-Empfehlungen in Palma de Mallorca, im Osten, Südosten oder Südwesten

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |