12. November 2020
12.11.2020
Mallorca Zeitung
E-PAPER

Die Sorgen der Zweithausbesitzer, getanzte Solidarität und ein Besuch bei Mallorcas Bio-Imkern

Was Sie in der neuen MZ-Ausgabe lesen, die ab Donnerstag (12.11.) am Kiosk liegt und als praktisches E-Paper heruntergeladen werden kann

12.11.2020 | 10:54
Zweithausbesitzer, die in der neuen MZ zu Wort kommen.

Lockdown, Quarantäne-Regeln, PCR-Tests - Besitzer von Zweithäusern auf Mallorca müssen in diesem Pandemie-Jahr viele Hürden überwinden, um auf die Insel zu kommen. Halten sie Mallorca trotzdem die Treue? Und wie erleben sie die Insel derzeit? Für das Schwerpunkt-Thema der neuen MZ-Ausgabe vom Donnerstag (12.11.) haben wir per E-Mail die Zweithausbesitzer befragt, die sich im Frühjahr wegen des damaligen Verbots zum Aufsuchen des Zweitwohnsitzes in einem offenen Brief an die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol gewandt und dabei auch die MZ in Kopie gesetzt hatten. Die Reaktion auf unsere Mail war so überwältigend, dass wir uns dazu entschlossen haben, auf drei Seiten die zentralen Aussagen aus den zahlreichen Antworten zu dokumentieren.

Die Zweithausbesitzer auf Mallorca wollen gehört werden, und sie wollen nicht mit den Urlaubern in einen Topf geschmissen werden, wie MZ-Vize Frank Feldmeier im Leitartikel feststellt. "Die Zweithausbesitzer brauchen eine Stimme", lautet das Resümee. Wie sich ihr Fernbleiben auf die Insel auswirkt, hat zudem Kollegin Sophie Mono in ihrem Stück "Die Stühle am Meer bleiben leer" analysiert.

Neben einer Zusammenfassung der gesundheitlichen Situation sowie der neuen Quarantäne-Pflichten bei der Rückkehr von Mallorca nach Deutschland umfasst unser Corona-Paket zudem einen Blick auf die Kunsthandwerker, die wegen der Pandemie um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Herbstmessen werden abgesagt, Kunden bleiben weg, Hilfen gibt es kaum - bleibt nur noch die Hoffnung auf Weihnachten, schreibt Redakteurin Simone Werner.

Die Kollegin hat außerdem einen Wollladen, eine Druckerei und ein Modelabel auf Mallorca besucht, die sich mit der Herstellung von Atemschutzmasken über die Krise retten. Schick, praktisch, originell, made in Mallorca - die Produktpalette ist breit. Da kann man sich direkt ein wenig mit dem Masketragen anfreunden.  

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Mit Corona nimmt auch die Plastiklawine weiter zu. Dem Kampf gegen sie hat sich die Stiftung Rezero verschrieben. Sie berät Institutionen, stößt Projekte für Pfandsysteme an und lädt Verbraucher zu Experimenten ein. Würden Sie es zum Beispiel schaffen, einen Monat lang keinerlei Müll zu produzieren?

In der öffentlichen Debatte Spaniens unterdessen dreht sich fast alles, aber nicht alles um Corona. Madrid-Korrespondent Thilo Schäfer berichtet in "Des Königs teure Kleider" über die neuen Ermittlungen gegen Altkönig Juan Carlos. Heikel ist an den neuen Fällen, dass sie eine Zeit betreffen, als der Monarch bereits abgedankt hatte und deswegen keine Immunität genießt.

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Wenn von Sport die Rede ist, dann meistens von Fußball. Damit auch andere Sportarten auf der Insel wahrgenommen werden, hat der mit fleißiger Fanarbeit und Sponsorenakquise sehr erfolgreiche Hallenfußball-Erstligist Futsal eine Stiftung ins Leben gerufen. Erste Nutznießer sind die Volleyballer und die Wasserballer - und das soll erst der Anfang sein, wie Sportredakteur Ralf Petzold erklärt. Den selbstbewussten Verantwortlichen von Futsal schwebt ein Erfolgsmodell "wie die NBA" vor. 

Zumindest hier nicht mit dabei sein wird wohl MotoGp-Fahrer Joan Mir. Motorradfahrer haben andere Sorgen und Sponsoren. Joan Mir hat in seiner zweiten Saison in der Königsklasse lediglich ein Rennen gewonnen - und hat dennoch beste Chancen, am Sonntag in Valencia den WM-Titel zu holen. Wir wünschen mal lieber keinen Hals- und Beinbruch. 

Zurück zu den Deutschen, Schweizern und Österreichern auf der Insel, und was sie so treiben. Eine Gruppe deutscher 
Frauen hat eine Initiative namens "Mallorca tanzt" gegründet. Ursprünglich ging es bei ihren Treffen darum, zu "Jerusalema" von Master KG am Strand eine Choreografie einzustudieren. Einfach nur aus Spaß an der Freude in diesen schwierigen Zeiten. Bisheriger Höhepunkt war ein Flashmob mit rund 60 in Weiß gekleideten Tänzerinnen (die Tänzer waren eindeutig in der Minderheit) auf dem Klosterberg von Felanitx. Jetzt wird es etwas ernster, und "Mallorca tanzt" sammelt für den ebenfalls von deutschen Frauen gegründeten Hilfsverein "Hope Mallorca" Spenden. Also letztlich für jene in wirtschaftlicher und sozialer Not, denen in der Corona-Krise wohl gar nicht zum Tanzen zumute ist. Das große Finale ist für den 1. Advent geplant.  

Wie groß derzeit die wirtschaftlichen Herausforderungen auf der Insel sind, davon können Bruno und Jan Stanjek ein Lied singen. Das Vater-Sohn-Gespann ist ausgerechnet zum Beginn der Pandemie mit seiner Werkstatt umgezogen. Wie es ihnen ergeht, erzählt Kollege Michael Wrobel in Teil 13 der MZ-Serie Auswanderer in Corona-Zeiten.

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Wer in dieser Situation Kraft und Inspiration tanken will, sollte im Museum Sa Bassa Blanca in Alcúdia vorbeischauen. Auch für Stammgäste gibt es in der Sammlung der Jakobers derzeit Neues zu entdecken, wie Redakteurin Brigitte Rohm berichtet. Das Motto lautet: das Herz öffnen und reisen. Besucht hat die Kollegin außerdem die neue Ausstellung im CaixaForum. In Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou entstanden, geht es in "Cámara und Ciudad" um den Puls der Städte in Foto und Film. "Für diese Ausstellung sollte man sich genauso viel Zeit nehmen wie für eine Stadtbesichtigung", schreibt die begeisterte Brigitte Rohm. 

In unserer gastronomischen Strecke geht es unterdessen um edle Fischkonserven. Unsere Expertin Martina Zender erklärt bei einem Besuch am Stand von Jaime Cibrián auf dem Markt von Pere Garau, worauf zu achten ist. Eines vorneweg: Mit der Konserve für Notfälle, wie in Deutschland üblich, haben die Delikatessen nur wenig zu tun. Um den Nachtisch kümmert sich Sterne-Koch Marc Fosh: Er gibt einen Überblick über Sorten, Böden und Beläge von Käsekuchen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Avocado-Limetten-Variation?

Dass Mallorca so manche hervorragenden Weine und Olivenöle produziert, für die überaus beachtliche Preise aufgerufen werden, wissen Sie. Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich jetzt auch beim Honig ab. Der neueste Marktzugang namens "Equilibri" kostet ein Glas 30 Euro. Wie teuer ist das denn, sagen Sie jetzt? Nun, dann sollten Sie die Doppelseite lesen, auf der Barbara Pohle beschreibt, mit welchem Aufwand die Bio-Imker ihren Honig herstellen. Danach wissen Sie nicht nur, wie Sie sich demnächst etwas Besonderes gönnen, sondern auch, was Sie an diesen Weihnachten verschenken werden. 

Und schließlich der Service. Diese Woche: Mallorca-Geschenke rechtzeitig und mit dem richtigen Anbieter verschicken. Ein komplexes Rechenbeispiel, wie sich mit den neuen Tarifen der Überlandbusse sparen lässt. Und: Auf Spanisch über Craft-Beer und das deutsche Reinheitsgebot fachsimpeln. Wenn das kein Angebot ist.   /ff/ck

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