03. Dezember 2020
03.12.2020
Mallorca Zeitung
E-PAPER

Alltag zweite Welle, nervöse Briten und das Haifischbecken Port d'Andratx

Was Sie alles in der neuen Ausgabe der Mallorca Zeitung lesen, die seit Donnerstag (3.12.) auf Mallorca am Kiosk liegt und als praktisches E-Paper heruntergeladen werden kann

03.12.2020 | 10:58
Elena Barceló, Koordinatorin der Pflegekräfte im Krankenhaus Manacor, vor einer Fotowand am Eingang der Intensivstation.

Während viele Menschen umtreibt, was unter den Corona-Regeln nun erlaubt ist oder nicht, haben die Ärzte und Pfleger im Krankenhaus Manacor ganz andere Sorgen. Sie kämpfen weiter bis an den Rand ihrer Kräfte gegen das Virus. "Alltag zweite Welle" ist denn auch der Titel der neuen Mallorca Zeitung, die am Donnerstag (3.12.) am Kiosk liegt und als E-Paper zum Download bereit steht.

Das Titelfoto von unserer Fotografin Nele Bendgens zeigt die Koordinatorin der Pflegekräfte, Elena Barceló, mit besorgtem Gesicht - ein Kontrast zur idyllischen Fototapete im Hintergrund, am Eingang der Intensivstation. Redakteurin Sophie Mono hat das Krankenhaus besucht, und ein Intensivarzt, ein Mikrobiologe, eine Internistin und eine Krankenpflegerin haben ihr vom ständigen Druck berichtet - sowie der Angst, dass die Situation wieder außer Kontrolle gerät.

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Neben den gesundheitlichen machen auch die sozialen Folgen der Pandemie Sorgen. Auf zwei Seiten berichten wir über Solidaritätsaktionen, zum großen Teil von Deutschen in die Wege geleitet. Darunter ist offenbar auch der anonyme Initiator der Plakataktion, mit der in Palmas Innenstadt auf etwas sonderbare Art und Weise auf die Notlage aufmerksam gemacht wurde? An der Ostküste ist unterdessen ein Sattelschlepper mit 23 Paletten voller Hilfsgüter aus Deutschland eingetroffen - eine Initiative der Barber Angels auf Mallorca.

Die vielen deutschen Hilfsaktionen seien "großartig" und "dringend notwendig", kommentiert Chefredakteur Ciro Krauthausen im Leitartikel der Woche. Er hofft, dass sich dieses Engagement auch auf die Debatte überträgt, wie sich Mallorca jetzt neu aufstellt. Schließlich müsse sich etwas ändern, "damit in einer Krise wie dieser nicht so viele Menschen mittellos auf der Straße stehen, sondern für sich selbst sorgen können."

Vor lauter Corona ist der anstehende Brexit in den Hintergrund geraten. Nicht so bei den Briten auf Mallorca. Wie die Stimmung bei ihnen ist und wie sie reagieren, um ihre Papiere noch schnell in Ordnung zu bringen, berichtet Redakteur Johannes Krayer.

Und um Papierkram geht es auch bei der Frage, wie sich die Wartezeit auf Baugenehmigungen auf Mallorca verkürzen lässt. Der Inselrat hat dazu jetzt eine wichtige Weichenstellung getroffen. In Geduld wird man sich aber wohl weiterhin üben müssen. 

Zu Ende ist die Geduldsprobe endlich im spanischen Parlament: Nach drei Jahren wird das Land wieder einen Haushalt haben, wie unser Korrespondent Thilo Schäfer in Madrid berichtet. Was das für die Regierung, aber auch für das Land insgesamt bedeutet, lesen Sie in der neuen Ausgabe.

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Interviews mit Fußballern sind so eine Sache. Das gesprochene und geschriebene Wort ist nicht immer so ihre Sache.  Etwas zu sagen hat der mallorquinische Torwart Miguel Ángel Moya. Der Veteran steht der noch jungen Mannschaft von Real Sociedad aus San Sebastián zur Seite, die seit sechs Spieltagen die Tabelle der Primera División anführt. Warum er als Ersatztorwart rundum zufrieden ist, berichtet er im Interview mit Sportredakteur Ralf Petzold.

Ordentlich rumgekommen ist das deutsche Paar, das Kollege Michael Wrobel in der neuen Folge unserer Serie "Auswandern in Corona-Zeiten" vorstellt. Eine ihrer Geschäftsideen: Wandinstallationen aus Moos. Und weil ihre zweite oder dritte Heimat Australien sie derzeit nicht rein lässt, machen sie das nun für Hotels auf Mallorca.

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Mit den Folgen von Corona hat auch das Museu de Mallorca zu kämpfen. Wie es in dem kulturhistorischen Museum weitergeht, haben wir die Leiterin Maria Gràcia Salvà gefragt. Ihr Vertrag ist gerade fast auf Lebenszeit, aber zumindest bis zu ihrer Pensionierung erneuert worden. 

Ein Museum ganz anderer Art stellt unterdessen Kollegin Simone Werner vor. In Vilafranca gibt es Korkenzieher zu bestaunen, von deren Existenz Sie bislang nichts geahnt haben dürften. Dahinter stecken eine deutsche Künstlerin und ein Österreicher, die im Lockdown zu Hause einen Schatz gehoben haben.

Ansonsten geht es in unserer bunten Strecke tierisch zu: Brigitte Rohm und Fotografin Nele Bendgens sind im Haifischbecken von Port d'Andratx abgetaucht. Oder besser gesagt: Sie haben eine Kinderstube für kleine Knorpelfische besucht. "Eggcase 2020" heißt das Projekt, das Eiern von Haifischen und Rochen, die als Beifang im Netz landen, eine zweite Chance gibt. Die ersten kleinen Racker wurden schon in die Freiheit entlassen.

Ebenso von den Bildern lebt auch unsere Geschichte über Gabriel Flaquer: Der mittlerweile verstorbene Unternehmer gestaltete die Entwicklung von Capdepera in den 60er-Jahren aktiv mit - und hielt sie zeitgleich mit der Kamera fest. Fast 50.000 Negative hat seine Familie der Gemeinde überlassen. Einige der schönsten Motive zeigen wir auf einer Doppelseite.

Ansonsten haben wir wieder viel Gastronomie in der neuen Ausgabe: Gastro-Expertin Martina Zender macht Appetit auf die libanesische Küche des Café Carmela in Palma vor. Sterne-Koch Marc Fosh singt ein Loblied auf den Traubensaft Verjus. Marktverkäufer empfehlen, was jetzt im Dezember auf den Tisch kommen sollte. Und eine Firma verschickt Geschenkkisten mit Bio-Produkten von der Insel.

Wer das Glück hat, gerade hier zu sein, kann trotz Pandemie einiges unternehmen. So gibt es etwa im Balearischen Museum für Naturwissenschaften und im Botanischen Garten von Sóller sichere Führungen für Gruppen mit maximal zehn Teilnehmern. Was es dabei zu sehen gibt, beschreibt Kollegin Barbara Pohle. Wander-Autor Roland Otto nimmt uns unterdessen mit zu einer leichten Tour im Pla de Mallorca zwischen Santa Eugènia, Consell und Biniali

Weitere Service-Themen: Tipps für den Kauf des Weihnachtsbaums, mit Adressen, Öffnungszeiten und Preisen. Tipps für umweltfreundliche Alternativen zu Tampons und Binden. Und Tipps von Tom Gebhardt, wie man auf Spanisch wieder aus dem Fettnapf klettert und wie man mit dem mallorquinischem Nachbarn über das anstehende lange Wochenende plaudert. 

Der Ausgabe liegt zudem eine Sonderbeilage zum Thema Gesund & Schön bei. Darin geht es unter anderem um Bandscheibenvorfälle, Vollbäder und Barre-Training.  /ff

Alle Infos zum E-Paper: Das Einzelexemplar für alle Endgeräte kostet nur 1,90 Euro, das Monatsabo 7 Euro, das Jahresabo 49 Euro. Hier finden Sie alle Angebote im Überblick.

Die Print-Ausgabe gibt es an Kiosken, in großen Handelsketten wie etwa den Müller-Märkten und einigen Lidl-Filialen sowie in vielen Tabakläden und Tankstellen-Shops auf Mallorca sowie natürlich im Abonnement

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