Keine runden Klebeplaketten mehr: ORA-Aufkleber in Palma weichen digitalen Parkausweisen
Bereits für das Jahr 2026 wird das System umgestellt. Die Gebühr von 24 Euro für Anwohner bleibt gleich

2025 sind die ORA-Aufkleber in Palma blau. / B. Ramon
Umstellung für alle, die bisher in Palma einen Anwohnerparkausweis hatten: Die bisherigen ORA-Aufkleber an der Windschutzscheibe werden für das Jahr 2026 durch virtuelle Parkausweise ersetzt. Künftig sollen die Parkwächter die Berechtigung zum Parken in der blauen Zone mittels automatischer Kennzeichenlesung überprüfen.
Die Abschaffung der runden, farbigen Aufkleber ist Teil eines umfassenderen Digitalisierungsprozesses, den die Stadtverwaltung Palma seit Jahren vorantreibt. Bereits im ORA-System registrierte Anwohner können ab dem 25. November ihre neue Parkberechtigung für 2026 beantragen. Die Berechtigten sollen entsprechende Mitteilungen erhalten – inklusive der wichtigsten Informationen zur digitalen Umstellung.
Neue Website für die Abwicklung
Die Verlängerung – einschließlich der Bezahlung – kann über eine neue Website abgewickelt werden. Zur Identifikation müssen dort Ausweisnummer respektive NIE, Geburtsdatum und Kfz-Kennzeichen eingegeben werden. Diejenigen, die keine Unregelmäßigkeiten aufweisen, können die Gebühr online oder bei der Bank bezahlen.
Nach dem Zahlungseingang wird der digitale Parkausweis innerhalb von 72 Stunden aktiviert. Die Jahresgebühr für 2026 bleibt bei 24 Euro. Falls es Probleme gibt, zeigt die Website an, welche Schritte notwendig sind, um die Erneuerung abzuschließen. In Kürze wird die Stadt eine Informationskampagne starten, um betroffene Anwohner über das neue System aufzuklären. Nicht registrierte Fahrerinnen und Fahrer müssen weiterhin an den Parkscheinautomaten oder über die App zahlen.
Ausweitung der blauen Zone ab 2026 auf neue Stadtviertel
Für das Jahr 2026 ist darüber hinaus eine Ausdehnung der ORA-Zone auf weitere Stadtviertel geplant. Die ursprünglich für Ende 2024 vorgesehene erste Phase verzögerte sich aufgrund technischer Schwierigkeiten. Die Anwohner in den betroffenen Gebieten fordern mit Nachdruck eine Ausweitung der ORA-Zone.
Im kommenden Stadthaushalt ist ein eigener Etatposten für diese Erweiterung vorgesehen, auch wenn der genaue Zeitplan noch nicht veröffentlicht wurde. Geplant ist eine Ausdehnung in konzentrischen Kreisen auf eine zweite Ringzone außerhalb der Avenidas.
Folgende Stadtteile sollen als erste in den kommenden Geltungsbereich der blauen Zone aufgenommen werden:
- Camp den Serralta
- Teile von es Fortí (zwischen Carrer de Jesús und Carrer General Riera)
- Ein Bereich der Plaça de Toros (zwischen Carrer Jaume Balmes und Carrer Arquitecte Gaspar Bennàzar)
- Ein Teil von Pere Garau
- Der östliche Teil von Foners (zwischen Carrer Joan Alcover und Carrer Manuel Azaña)
In einer zweiten Phase sollen folgen:
- Der bislang ausgenommene Teil von Santa Catalina (zwischen Comte de Barcelona und Joan Crespí)
- Weitere Teile von es Fortí (bis zur Avinguda Sant Ferran und dem alten Lluís-Sitjar-Stadion)
- Das Viertel Camp Redó (zwischen Carrer General Riera und Carrer Alfons el Magnànim)
- Der restliche Teil des Viertels Plaça de Toros sowie der östliche Teil von Pere Garau (zwischen Carrer Manacor und Carrer Reis Catòlics)
Und schließlich soll blaue Zone auch auf folgende Gebiete ausgeweitet werden:
- Son Oliva (zwischen Camí de Son Hugo und der Via de Cintura)
- Son Fortesa Sud bis zum Carrer Aragó
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