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Preisschock auf Mallorca: Der Liter Superbenzin nähert sich der 2-Euro-Marke – wo Sie trotzdem halbwegs günstig tanken können

In den vergangenen zwei Wochen sind die Benzinpreise auf der Insel kräftig gestiegen

Das Tanken auf Mallorca ist derzeit extrem teuer.

Das Tanken auf Mallorca ist derzeit extrem teuer. / MZ

Ralf Petzold

Ralf Petzold

Nicht nur die Deutschen klagen über extrem hohe Benzinpreise. Auch auf Mallorca steigen die Ziffern an den Anzeigetafeln aufgrund des Iran-Krieges in schwindelerregende Höhen. Der Liter Superbenzin knackt an einer Tankstelle auf der Insel nun erstmals sogar fast die 2-Euro-Marke.

Die BP-Tanke in Porreres ruft am Donnerstagmorgen (19.3.) 1,99 Euro für den LIter "Gasolina 95 E5" auf, was quasi Superbenzin ist. Der Durchschnittspreis an den anderen Tankstellen liegt bei etwa 1,80 bis 1,85 Euro pro Liter.

Wer sparen möchte, sucht einen No-Name-Anbieter auf, die sich meist in den Gewerbegebieten verstecken. An der Tankstelle beim Carrefour im Einkaufszentrum Fan sind es derzeit 1,72 Euro.

Wie gefragt die Benzinpreise in Spanien derzeit sind, zeigt sich daran, dass das Geoportal kaum lädt. Die Internetseite wird direkt vom spanischen Umweltministerium betrieben. Die Ergebnisse sind mit Vorsicht zu genießen. Die Preise stimmen zwar, allerdings werden einige Billigtankstellen angezeigt, die gar nicht existieren.

Kein Tankrabatt in Sicht

Die Preise für Super Plus rangieren derzeit zwischen 1,90 und 2.03 Euro. Der Liter Diesel kostet zwischen 1,80 und 2,05 Euro. Insgesamt ist der Treibstoff in den vergangenen zwei Wochen nochmal 20 bis 30 Cent pro Liter teurer geworden. Nun stellt sich die Frage, wie die spanische Regierung damit umgeht. Einen Takrabatt wie nach dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine hat die Regierung bereits ausgeschlossen. Allerdings könnten am Freitag Rabatte für besonders betroffene Branchen verabschiedet werden.

Stoßzeiten und Wochenende vermeiden

Laut dem RACC, dem katalanischen Pendant zum ADAC, ist der Montag der günstigste Tag zum Tanken. Bis zum Wochenende steigen die Preise Schritt für Schritt. Der teuerste Tag ist der Samstag. Da der Benzinpreis auch durch Angebot und Nachfrage diktiert wird, sollten Stoßzeiten umgangen werden. 

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