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Keine Bäume, keine Bänke, dafür viel Asphalt: Heftige Kritik an der Umgestaltung der Avinguda Jaume I in Santa Ponça

Die fehlenden Bäume und die asphaltierten Gehwege der Hauptstraße des Urlauberortes sorgen für Kritik. Vor allem der Asphalt verwandle sich in eine regelrechte "Bratpfanne"

Schwarzer Asphalt, keine Bäume: Die (noch nicht ganz fertige) umgestaltete Avinguda Jaume I in Santa Ponça.

Schwarzer Asphalt, keine Bäume: Die (noch nicht ganz fertige) umgestaltete Avinguda Jaume I in Santa Ponça. / DM

Die Tourismussaison in Santa Ponça im Südwesten von Mallorca hat noch nicht einmal richtig angefangen, und schon gibt es heftige Debatten über die Umgestaltung der wichtigsten Verkehrsachse des Ortes, der Avinguda Jaume I. Die Straße ist inzwischen nach Bauarbeiten im Winter wieder freigegeben, und das – noch provisorische – Ergebnis hat viele Bewohner überrascht: vor allem wegen der fehlenden Bäume und der asphaltierten Gehwege.

Seit Tagen sind die sozialen Netzwerke voll mit kritischen Kommentaren von Anwohnern, und auch auf der Straße selbst ist das Thema in vielen Gesprächen präsent. Auf politischer Ebene kritisierten die Sozialisten aus der Opposition der Gemeindeverwaltung Calvià am Freitag (10.4.), die Umgestaltung habe „einen wenig funktionalen urbanen Raum geschaffen, ohne Schatten und mit erheblichen Mängeln mit Blick auf die Tourismussaison“.

"Schwarze Asphaltschicht, die Hitze aufnimmt"

Die Sozialisten beanstandeten insbesondere, dass im in diesem Jahr erneuerten Abschnitt sämtliche Bäume gefällt worden seien, und griffen zugleich den Zustand der Gehwege an. Zwar räumten sie ein, dass diese Oberfläche noch geglättet werden müsse, bedauerten jedoch, dass dies nicht vor Beginn der Saison geschehen sei – und stattdessen Santa Ponça mit diesem Bild in die neue Saison starten muss.

„Man hat eine schwarze Asphaltschicht hinterlassen, die eine hohe Wärmespeicherfähigkeit besitzt, Hitze aufnimmt und an die Umgebung abgibt. Dadurch wird das Spazierengehen auf der Avenida in den heißen Monaten erheblich erschwert“, warnten die Sozialisten.

Bänke und Bäume fehlen

Darüber hinaus beklagte die Partei das „völlige Fehlen“ von Bänken oder Grünflächen in diesem Bereich, was den Ort ihrer Ansicht nach in „eine regelrechte Bratpfanne“ verwandle. Auch sei die neue Lage der Haltestellen für die Überlandbusse nicht klar erkennbar, was bei den Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs für „Verwirrung“ sorgen könne.

„Es ist beschämend, welches Bild wir hier abgeben. Die Bäume wurden beseitigt, die Gehwege ohne jedes ästhetische oder klimatische Konzept asphaltiert, und PP und Vox waren nicht einmal in der Lage, Bänke aufzustellen oder neue Bäume zu pflanzen, um die gefällten zu ersetzen. Sie haben einen zentralen Bereich in einen unbenutzbaren Raum verwandelt“, erklärte die örtliche PSOE-Sprecherin Nati Francés.

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