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Hunderte Ladestationen außer Betrieb: So schlecht steht es auf Mallorca um die Infrastruktur für E-Mobilität

Im spanienweiten Vergleich schneiden die Balearen laut einer neuen Bestandsaufnahme in puncto E-Mobilität gar nicht so schlecht ab. Trotzdem liegt auf Mallorca einiges im Argen

Eine Ladestation für E-Autos in Palma

Eine Ladestation für E-Autos in Palma / Redaktion DM

Rund ein Drittel der Ladestationen für Elektroautos auf den Balearen sind außer Betrieb. Das geht aus einer neuen Bestandsaufnahme hervor, die jetzt der Verband spanischer Automobil- und Lastwagenhersteller (ANFAC) veröffentlicht hat. Von den 2.660 Punkten im Netz funktionieren demnach lediglich 1.828 - also nur 68,7 Prozent des gesamten Angebots.

Palma punktet, Calvià nicht

Immerhin: In Palma scheint die Infrastruktur für E-Autos besser in Schuss zu sein als im Rest der Insel. Dem Bericht zufolge sind im Stadtgebiet immerhin knapp 78 Prozent der insgesamt 486 Aufladestellen betriebsbereit. Ganz anders sieht das Bild im Gemeindegebiet Calvià aus. Hier funktionieren 102 Stationen, ganze 50 weitere waren im Untersuchungszeitraum außer Betrieb.

Trotzdem: Im spanienweiten Vergleich stehen die Balearen dem ANFAC-Barometer zufolge gar nicht so schlecht da. Verglichen wird hier nicht nur die Ladeinfrastruktur, sondern auch die Gesamtzahl der Elektrofahrzeuge. Während die Infrastruktur auf den Inseln etwas besser zu funktionieren scheint als auf dem Festland, ist die Durchdringung der E-Fahrzeuge auf Mallorca und den Nachbarinseln leicht unter spanischem Durchschnitt angesiedelt - was bemerkenswert ist, da sie im vorherigen Quartal noch leicht darüber lag. Insgesamt schneidet vor allem die nordspanische Region Navarra sehr gut in puncto E-Mobilität ab.

EU-Vergleich

Auf europäischer Ebene führen Norwegen und die Niederlande das Ranking an. Portugal befindet sich auf dem dritten Platz und zeichnet sich durch einen starken Aufschwung des elektrifizierten Marktes aus, mit 37 Prozent der Verkäufe im ersten Quartal 2026. Spanien bleibt trotz der Verbesserungen am unteren Ende der Tabelle. Nur Ungarn, Italien und die Tschechische Republik schneiden noch schlechter ab. /somo

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