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Mallorcas Taxifahrer fürchten Chaos am Tag der Sonnenfinsternis wegen hoher Nachfrage und Sperrungen

Die Fahrer appellieren an die Bevölkerung, Geduld zu haben und ihren Ärger angesichts möglicher Verzögerungen nicht an ihnen auszulassen

Viel Andrang dürfte am Tag der Sonnenfinsternis auf die Taxen herrschen.

Viel Andrang dürfte am Tag der Sonnenfinsternis auf die Taxen herrschen. / B. Ramon

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Der 12. August könnte für Mallorcas Taxibranche zu einer extremen Belastungsprobe werden. „Am Tag der Sonnenfinsternis kann großes Chaos entstehen und der gesamte Dienst zusammenbrechen, wenn die Nachfrage steigt und zugleich die Straßen überlastet sind“, warnt Gabriel Moragues, Präsident des Verbands Taxis-Pimem.

Die Unsicherheit sei enorm. Von den Behörden habe die Branche bislang „nichts Konkretes“ erfahren, sondern lediglich ein allgemeines Informationsblatt erhalten. Nach aktuellem Stand unterliege der Taxiverkehr zwar keinen Einschränkungen, doch wie sich die Lage tatsächlich entwickeln werde, sei völlig offen.

Ärger bitte nicht an Taxifahrern auslassen

Die Fahrer befürchten, dass sich die Nachfrage rund um die Sonnenfinsternis stark erhöht, weil viele Menschen auf das eigene Auto verzichten und sich mit dem Taxi zu Orten mit guter Sicht bringen lassen wollen. Gleichzeitig könnten Staus an den gesperrten oder stark belasteten Zufahrten dazu führen, dass zahlreiche Fahrzeuge feststecken und neue Aufträge nicht mehr bedienen können.

Moragues appelliert deshalb an die Bevölkerung, mit Verzögerungen zu rechnen und ihren Ärger nicht an den Taxifahrern auszulassen.

Illegale Fahrdienste verlagern sich

Positiv bewertet der Verbandschef den Rückgang illegaler Fahrdienste am Flughafen Palma, seit die Balearen-Regierung die Kontrollen verschärft hat. Einige Anbieter versuchten allerdings, die Überwachung zu umgehen, indem sie ihre Fahrgäste auf der Abflugebene statt im Ankunftsbereich aufnehmen.

Von einem generellen Rückgang auf Mallorca könne dennoch keine Rede sein. Nach Ansicht von Moragues hat sich das Problem lediglich in schwerer zu kontrollierende Gebiete verlagert, vor allem in Touristenzonen und Ausgehviertel. Damit bestätigt er frühere Einschätzungen der Vorsitzenden des Taxiverbands der Part Forana, María del Carmen Navarro.

Keine Tariferhöhung vor 2027

In diesem Jahr wird es nach Angaben von Moragues keine Anpassung des einheitlichen Tarifs geben, den die Landesregierung für die Gebiete geschaffen hat, die gemeinsam bedient werden. Die Überarbeitung soll erst 2027 zusammen mit den Überlandtarifen erfolgen.

Ein Grund dafür sei die starke Auslastung bei der Neueinstellung und Kontrolle der Taxameter, nachdem im vergangenen Jahr bereits ein neuer Tarif eingeführt worden war. Eine weitere Änderung noch 2026 würde das gesamte Verfahren erneut in Gang setzen und könnte zu einem zusätzlichen Engpass führen.

Das seit dem 1. Juni bestehende einheitliche Gebiet für Palma, Calvià, Llucmajor, Puigpunyent, Marratxí, Esporles, Bunyola, Valldemossa und Deià funktioniere unterdessen insgesamt gut, auch wenn es vereinzelt noch Probleme gebe.

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