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Raser und andere Verkehrssünder: So viele Bußgelder bringen sie auf Mallorca und den Nachbarinseln ein

Spaniens Bußgeld-Ranking: So schneiden die Balearen ab

Eine Verkehrskontrolle auf Mallorca

Eine Verkehrskontrolle auf Mallorca / B. Ramon

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Auf den Balearen wurden im Jahr 2025 Bußgelder für Verkehrsdelikte in Höhe von insgesamt 18,1 Millionen Euro verhängt. 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus einem Bericht des Autofahrerverbandes AEA hervor.

Weniger Raser

Eine wichtige Rolle spielten Geschwindigkeitsverstöße. Auf den Balearen summierten sich die dafür verhängten Bußgelder 2025 auf 4,3 Millionen Euro. Damit entfiel fast ein Viertel des gesamten Werts der Verkehrsstrafen auf zu schnelles Fahren. Gegenüber 2024 sank die Summe allerdings um 8,5 Prozent. Zum Vergleich: im südspanischen Granada stieg der entsprechende Wert um 166 Prozent an.

Unter den 50 Radaranlagen Spaniens mit den meisten registrierten Verstößen befindet sich laut AEA kein Blitzer auf Mallorca. In früheren Jahren hatte es ein Gerät an der Autobahn von Calvià in die Rangliste geschafft. Von den Balearen ist diesmal lediglich ein Radar auf Ibiza vertreten. Der Radar mit den meisten registrierten Verstößen Spaniens steht übrigens in Valencia. Dort wurden 90.766 Fälle erfasst.

Der AEA kritisiert, dass die meisten durch Radaranlagen festgestellten Verstöße auf Autobahnen und Schnellstraßen registriert werden. Dabei ereigneten sich 70 Prozent der Unfälle mit Verletzten oder Todesopfern aber auf Landstraßen.

Spitzenreiter Madrid

Die Region Spaniens mit den höchsten Einnahmen durch Bußgelder im Verkehr war im vergangenen Jahr Madrid. Hier spülten die Verkehrssünder mehr als 70,4 Millionen Euro in die Staatskassen. Am anderen Ende des Rankings steht Ourense mit nur 3,9 Millionen verhängten Bußgeldern.

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