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Tanken wird im September auf Mallorca günstiger: Spanien erhöht Diesel-Rabatt auf 20 Cent pro Liter

Für Benzin bleibt es bei einer Entlastung von fünf Cent pro Liter, da die Preiserhöhung im Juli unter der Schwelle von 15 Prozent lag

Ein Mitarbeiter der Repsol-Tankstelle an Palmas Camí de Son Rapinya betreut einen Kunden

Ein Mitarbeiter der Repsol-Tankstelle an Palmas Camí de Son Rapinya betreut einen Kunden / Miguel Vicens

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Die spanische Regierung erhöht im September die Steuerentlastung auf Diesel von ursprünglich vorgesehenen fünf auf 20 Cent pro Liter. Grund ist der starke Preisanstieg im Juli.

Nach Angaben des spanischen Statistikamts INE verteuerte sich Diesel im vergangenen Monat um 15,7 Prozent. Damit wurde die im Maßnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Iran festgelegte Schwelle von 15 Prozent überschritten. In diesem Fall greift automatisch eine Schutzklausel, die eine stärkere Entlastung bei der Kraftstoffsteuer vorsieht.

Keine höheren Vergünstigungen auf Benzin, Strom und Gas

Das entsprechende Dekret war am 23. Juli vom spanischen Abgeordnetenhaus verabschiedet worden. Es schaffte die Mehrwertsteuervergünstigungen ab, behielt jedoch die Senkung der Sondersteuer auf Kraftstoffe bei und ermöglicht eine erneute Ausweitung der Hilfen, falls sich die Lage verschärft. Für Benzin gilt die höhere Vergünstigung nicht. Dessen Preis stieg im Juli um 7,3 Prozent. Deshalb bleibt es im September bei einer Entlastung von fünf Cent pro Liter. Auch bei Strom und Gas wurde die Schwelle nicht erreicht. Strom verteuerte sich um 8,4 Prozent, Erdgas um 4,1 Prozent. Zusätzliche Steuervergünstigungen werden daher nicht aktiviert.

Das Wirtschaftsministerium erklärte, die Maßnahmen hätten dazu beigetragen, die Inflation in den vergangenen Monaten im Durchschnitt um einen Prozentpunkt zu senken. Nach eigenen Angaben wurden damit mehr als 60 Prozent des durch den Krieg im Iran verursachten Preisanstiegs abgefedert. Die Regierung beobachtet die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts weiterhin und steht dabei im Austausch mit Sozialpartnern und besonders betroffenen Branchen.

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