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Zufahrtslimit für Kennzeichen D auf Mallorca soll noch dieses Jahr beschlossen werden

Das gab der Inselrat in einer Pressemitteilung bekannt. Eine Höchstgrenze ist aber noch nicht festgelegt

An Autos mangelt es auf Mallorcas Straßen wahrlich nicht

An Autos mangelt es auf Mallorcas Straßen wahrlich nicht / Shutterstock

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Ralf Petzold

Ralf Petzold

Mallorcas Inselrat hat in einer Pressemitteilung am Mittwoch (2.9.) erneut bekräftigt, das geplante Autolimit auf der Insel noch 2026 verabschieden zu wollen. Neben der Anzahl an Mietwagen sollen Fahrzeuge mit ausländischem Nummernschild begrenzt werden. Zudem will der Inselrat den Zweithausbesitzern den Zweitwagen verbieten.

Inselratspräsident Llorenç Galmés bezeichnete das Autolimit als die wichtigste Baustelle unter den Begrenzungsmaßnahmen, die er in der noch verbleibenden Legislaturperiode fertigstellen möchte. Als nächster Schritt muss dafür eine Studie zur Belastung, die die Fahrzeuge darstellen, ausgearbeitet werden.

Soll 2027 schon gelten, noch sind aber keine Zahlen bekannt

Schon in der kommenden Woche, am 9. September, will Galmés den Gesetzentwurf im Balearen-Parlament vorschlagen und verteidigen. Er fordere einen breiten politischen Konsens, wie er bereits bei der Verabschiedung im Inselrat am vergangenen 5. Juni erreicht worden war, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem erinnerte Galmés daran, dass 'das Gesetz im Parlament im Dringlichkeitsverfahren behandelt wird, wodurch sich die Zeit bis zur endgültigen Verabschiedung halbiert'".

Eine konkrete Obergrenze, wie viele Mietwagen und Fahrzeuge von außerhalb künftig auf Mallorca fahren dürfen, hat der Inselrat noch nicht festgelegt. Das Autolimit soll aber bereits in der Saison 2027 gelten. Unklar ist auch, was dann die Einfahrt nach Mallorca mit dem "Kennzeichen D" kosten soll.

Der Inselrat kündigte zudem an, weiter gegen die illegale Ferienvermietung vorgehen zu wollen. "Dafür stehen mehr Personal und Ressourcen zur Verfügung als je zuvor", so die Pressemitteilung. Weitere Baustellen sind die mit 164 Millionen Euro teuren Arbeiten an den Zufahrtsstraßen nach Palma. Darunter fällt der zweite Autobahnring und der Kreisverkehr an der Ausfallstraße nach Sóller.

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