Abrissbescheid für illegale Fertighaus-Siedlung auf Mallorca
Das etwa 12.000 Quadratmeter umfassende Grundstück war in acht Parzellen unterteilt worden

Fertighäuschen bei Sencelles: So etwas darf man nicht einfach in die Gegend bauen / ADT
Joan Frau
Die Bauinspektion des Inselrats von Mallorca (Agència de Defensa del Territori, ADT) hat am Mittwoch (8.9.) den Abriss mehrerer illegal errichteter Fertighäuser in der Gemeinde Sencelles befohlen. Bei Inspektionen war aufgefallen, dass auf einem in acht Parzellen unterteilten Grundstück außerhalb des Ortes ohne Genehmigung kleine Häuse und Pools errichtet worden waren.
Das etwa 12.000 Quadratmeter umfassende Gründstück ist von der ehemaligen Landstraße zwischen Palma und Sineu einsehbar und liegt in der Nähe der Kreuzung der Straße in Richtung Santa Eugènia.
Die immer strenger kontrollierende ADT, die inzwischen auch Drohnen einsetzt, entdeckte 37 Elemente, die nun abgerissen werden müssen. Darunter seien drei Fertighäuser, zwei Aufstellpools, ein Wohnwagen, ein Container und eine Holzhütte. Außerdem will die ADT ein Bußgeld von 119.000 Euro verhängen.
Die illegalen Bauten waren seit Monaten Gesprächsthema im Dorf und für viele Bürger ein Ärgernis. Anfang 2021 zeigte der Inselrat die improvisierte und illegal errichtete Siedlung an. /tg
- Ich gönn' mir das jetzt': So eine Wuchermiete zahlt Influencerin Anne Wünsche für ihr neues Mallorca-Zuhause
- Wetter auf Mallorca: Und der Regen prasselt immer weiter
- Neue Umweltzone in Sóller: Bei Urlaubern werden die 200 Euro Strafe direkt von der Kreditkarte abgebucht
- Nach Sensationsfund an der Playa de Palma: Jetzt wird das 1.600 Jahre alte römische Schiffswrack geborgen
- Warum der Nahostkrieg Mallorca zum Krisengewinner machen könnte
- „Meine Erben sollen nicht mehr Steuer zahlen als nötig“ – die größten Steuer-Irrtümer im Testament
- 43 Liter Niederschlag und noch kein Ende in Sicht: Sturmtief 'Regina' sorgt für ordentlich Regen
- Gruppenvergewaltigung in Magaluf: Ab Montag stehen sieben Franzosen und ein Schweizer auf Mallorca vor Gericht