Besondere Not durch Inflation: 8.848 Euro von der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde für Bedürftige auf Mallorca
Die Spenden, die die Evangelische Gemeinde unter anderem bei Hochzeiten sammelt, kommen der Stiftung Tardor zugute

Auf dem Foto von links nach rechts: Ilaria (Freiwillige bei Tardor), Cati Vallespir (Sekretärin der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde), Carolina (Freiwillige bei Tardor), Martje Mechels und Holmfried Braun (Pfarrerehepaar der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde) und David (freiwilliger Koch bei Tardor). / FOTO: EV. GEMEINDE
Wenn die Deutschsprachige Evangelische Gemeinde auf den Balearen eine Hochzeit ausrichtet, macht sie dem Brautpaar auch klar, dass Mallorca nicht nur eine Sonneninsel ist. Vielmehr gebe es hier auch viel Not, erklären das Pfarrerehepaar Martje Mechels und Holmfried Braun sowie die Gemeindesekretärin Cati Vallespir. Sprich: Sie bitten Brautleute und Feiernde um eine Spende für Bedürftige.
Die geht dann an die Stiftung Tardor. „Wir haben uns riesig gefreut, dass im vergangenen Jahr durch Kollekten bei Trauungen und Einzelspenden über 12.000 Euro zusammengekommen sind. Kurz vor Weihnachten konnten wir 8.848 Euro übergeben, und im Sommer hatten wir schon einmal eine Spende von 4.000 Euro überreicht“, ließ das Pfarrerehepaar jetzt die Presse wissen.
Nachfrage nach Notunterkünften groß
Die Stiftung ist umso mehr auf Spenden angewiesen, seit die Inflation die Not ansteigen lässt. Die Schlangen bei den Ausgaben von Lebensmitteln sind lang, die Nachfrage nach Notunterkünften groß. Tardor betreibt eine Tafel, die Lebensmittel ausgibt, und kocht täglich 1.000 Mittagessen. Zudem stellt Tardor Wohnraum für Männer, Frauen und Familien zur Verfügung.
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