Wanderer auf Mallorca ignoriert Warnungen und muss mit dem Hubschrauber gerettet werden

Der 63-jährige Mann war am Mittwoch (1.3.) in der Gemeinde Escorca unterwegs

Der Helikopter beim Rettungseinsatz in den Bergen.

Der Helikopter beim Rettungseinsatz in den Bergen. / 112

Marcos Ollés

Die Armee und die Feuerwehr auf Mallorca mussten am Mittwochnachmittag (1.3.) einen verletzten Wanderer retten, der in der Serra de Tramuntana gestürzt war. Trotz wiederholter Warnungen der Rettungsdienste, sich aufgrund des Sturmtiefs "Juliette" nicht in dieses Gebiet zu begeben, war der Mann in den Bergen bei Escorca unterwegs.

Der 63-jährige Ausflügler wurde mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Son Espases geflogen, wo die Schwere seiner Verletzungen festgestellt werden sollte. Offenbar hat er bei dem Sturz einen Hüftbruch erlitten.

Der Mann war zwischen Lluc und Pollença unterwegs

Nach Angaben der Rettungszentrale 112 ereignete sich der Vorfall kurz nach 16 Uhr. Mehrere Anrufe gingen ein und wiesen darauf hin, dass ein Wanderer in der Gegend von Fartàritx d'en Roig, zwischen Lluc und Pollença, in Schwierigkeiten sei. Der Mann war mit einer Gruppe in der Serra de Tramuntana unterwegs, als er stürzte. Infolge des Unfalls konnte der Wanderer die geplante Tour nicht mehr fortsetzen.

Von Seiten der Rettungskräfte hieß es, dass die Hubschrauber der spanischen Katastrophenschutz-Einheit UME, der Guardia Civil und der balearischen Naturschutzbehörde Ibanat, die am Mittwoch Aufklärungsflüge über die Berge durchführten, einen großen Zustrom von Menschen ins Gebirge festgestellt hatten – obwohl die Behörden die Bevölkerung eindringlich gebeten hatten, dies zu unterlassen. /bro