Sturmtief "Juliette": Zwei Erwachsene und zwei Kinder per Hubschrauber aus der Cala Tuent auf Mallorca gerettet
Rund 20 weitere Personen sollen am Freitag auf dem Seeweg abgeholt werden

Ein Hubschrauber der Guardia Civil (Symbolbild)
DM
Obwohl in vielen Teilen der Insel das Wetter zur Normalität zurückgekehrt ist, leiden noch zahlreiche Menschen unter den Folgen des Sturmtiefs "Juliette", das am Montag und Dienstag über die Insel gefegt ist. So wurden am Donnerstag (2.3.) zwei Erwachsene und zwei Kinder per Hubschrauber gerettet, die in der Cala Tuent (Gemeinde Escorca) an der Tramuntana-Küste festsaßen.
20 Personen noch vor Ort
Die vier Personen waren nicht allein in der Bucht. Rund 20 andere Personen, darunter auch Minderjährige, sollen am Freitag auf eigenen Wunsch auf dem Seeweg abgeholt werden. Die Straße zur Cala Tuent ist derzeit wegen des Schnees und einer teilweise eingestürzten Mauer kaum passierbar. Die Gruppe soll seit dem Wochenende keinen Strom mehr haben. Sie wurde mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgt.
Die Balearen-Regierung hat am Donnerstag bei der Zentralregierung beantragt, die vom Sturm betroffenen Zonen zum Katastrophengebiet zu erklären. Die Bevölkerung ist dringend aufgerufen, auf Ausflüge in die Berge zu verzichten. /pss
- Habe meine geheimen Wege, auf denen ich keinen Urlaubern begegne': Mallorca-Schauspielerin Christine Neubauer ganz privat im MZ-Interview
- Mallorca robbt in Richtung 30 Grad: So wird das Wetter in den kommenden Tagen
- Waghalsige Manöver auf der Autobahn kosten 19-jährigen Motorradfahrer auf Mallorca das Leben
- Abstieg in die zweite Liga so gut wie besiegelt: Wie Real Mallorca das Wunder rechnerisch noch schaffen könnte
- Man wird zu Abfall der Gesellschaft': Wie es den letzten Besetzern im alten Gefängnis auf Mallorca geht
- „Sie nennen uns die Plage“: Warum es selbst manchen Radfahrern inzwischen auf Mallorca zu viel wird
- Lieferdienste von Supermärkten: So sparen Sie sich auf Mallorca den Gang ins Geschäft
- Verkehrschaos rund um Sóller: Gemeinde sieht sich mit dem Problem alleingelassen