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Hohe Wellen unterschätzt: Urlauber muss mit Hubschrauber von Felsen gerettet werden

Der Franzose wollte mit einem Freund zum Felsentor Es Pontàs an der Südostküste schwimmen

Es Pontás - an einem Tag mit weniger Wellengang abgelichtet.

Es Pontás - an einem Tag mit weniger Wellengang abgelichtet. / Foto: José Muñoz Moreno

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Johannes Krayer

Johannes Krayer

Der Sonntag (28.7.) ist auf Mallorca zwar schon ein Vorbote der Hitzewelle gewesen, die mindestens bis Donnerstag (1.8.) andauern soll, gleichzeitig herrschte aber vor allem an der Südostküste starker Wind und hoher Wellengang. Ein 25-jähriger Spanier und ein 24-jähriger Franzose hatten das aufgewühlte Meer unterschätzt, als sie gegen 14 Uhr nahe dem Felsentor Es Pontàs in Seenot gerieten. Ein Sprecher der Guardia Civil bestätigte den Vorfall der MZ.

Wie zuerst die Online-Plattform "Crónica Balear" berichtete, wollten die beiden Freunde von der Cala Santanyí aus bis zu dem Durchlass im Felsen schwimmen. Auf dem Weg allerdings merkten sie, dass sie gegen die hohen Wellen kaum ankamen und ihre Kräfte schwanden.

Rettungsschwimmer hilft dem Mann aus dem Wasser

Der Spanier schaffte es, ans Ufer zu gelangen und aus dem Wasser zu steigen. An Land verständigte er die Rettungsschwimmer, dass sich sein Begleiter in Schwierigkeiten befand.

Zwei Rettungsschwimmer des Unternehmens Emergencies Setmil kamen dem Franzosen zu Hilfe, einer von ihnen schaffte es, den jungen Mann zu packen und ihm auf einen Felsen unterhalb des Felsentors hinaufzuhelfen. Ein Hubschrauber der Seenotrettung nahm den Franzosen und den Rettungsschwimmer auf und brachte beide in Sicherheit. Der Badegast hatte beim Zusammenstoß mit einem Felsen eine leichte Verletzung am Arm erlitten.

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