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Diebespärchen klaut eine Tonne Kupfer und sorgt für Stromausfälle

Über einen Zeitraum von fast zwei Monaten gelang es den mutmaßlichen Tätern, immer wieder Kabel für die Straßenbeleuchtung in Palma zu entwenden und zu verkaufen

Ein Ermittler der Nationalpolizei untersucht einen Tatort der Kupferdiebe.

Ein Ermittler der Nationalpolizei untersucht einen Tatort der Kupferdiebe. / Nationalpolizei

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Die Nationalpolizei hat ein Pärchen festgenommen, dem vorgeworfen wird, rund eine Tonne an Kupferkabeln gestohlen und dadurch für zahlreiche Stromausfälle in Palma gesorgt zu haben. Der Zugriff erfolgte bereits am vergangenen Montag (29.7.), wurde aber jetzt erst bekannt.

Wie die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" berichtet, begann der Diebeszug Ende Mai und dauerte bis Mitte Juli an. Rund 30 Anzeigen gingen wegen der Diebstähle bei der Polizei an. Die Diebe hatten es auf die Kabel der Straßenbeleuchtung abgesehen. Dies sorgte dafür, dass zahlreiche Laternen in den Vierteln La Vileta, Son Flor, Son Anglada, Son Xigala, Son Rapinya und Secar del Real aus blieben. Die Anwohner dieser Viertel beklagten, dass sie sich nachts nicht mehr sicher fühlten auf den Straßen.

Täter gab sich als Mitarbeiter der Wartungsfirma aus

Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Hauptverdächtigen um einen Mann handelte, der sich als Mitarbeiter der Firma ausgab, die für die Wartung der Straßenbeleuchtung in Palma zuständig ist. Augenzeugen zufolge erschien er an den Tatorten in der Uniform des Unternehmens. Es könnte sich um einen ehemaligen Mitarbeiter handeln, dem gekündigt wurde, weil er Kupfer bei der Arbeit gestohlen hatte.

Die Ermittler schätzen den finanziellen Schaden des Diebeszugs auf 12.000 Euro. Hinzu müssen aber noch die hohen Kosten für den Ersatz der entwendeten Kabel gerechnet werden.

Während dem festgenommenen Mann, einem 44-Jährigen, der Diebstahl der Kupferkabel zur Last gelegt wird, soll seine 38-jährige Komplizin beim Verkauf des Materials an verschiedene Recyclingunternehmen beteiligt gewesen sein. /pss

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