Vier Wirbelsäulenverletzungen innerhalb von zwei Wochen: riskante Sprünge an der Cala Varques
Die jungen Männer stürzten sich aus rund zehn Metern Höhe von den Felsen ins Meer

Rathaus Manacor
Die Steilküste von Cala Varques im Osten von Mallorca wird mehr und mehr zum Hotspot von waghalsigen jungen Männern, die sich bei Sprüngen und Stürzen von den Felsen Verletzungen an der Wirbelsäule zuziehen. Vier Fälle haben sich in der beliebten Naturbucht seit dem 30. Juli zugetragen. Alle verloren zeitweise ihre Bewegungsfähigkeit, bleibende Verletzungen erlitt laut bisherigen Erkenntnissen allerdings keiner von ihnen.
Einer der Männer praktizierte das sogenannte Psicobloc, eine Klettervariante ohne Seile an den Felsen. Die anderen drei Männer betrieben das jüngst in Mode gekommene Coasteering. Sie kletterten die Felsen nahe der Bucht nach oben, sprangen ins Wasser und wollten dann die Höhlenwelt im Meer erkunden.
Mit dem Hubschrauber nach Son Espases
Dazu kam es dann allerdings nicht, sie mussten wie der vierte junge Mann aus dem Meer in Sicherheit gebracht werden und medizinisch versorgt werden. Eine Zeit lang konnten sie aufgrund des heftigen Aufpralls auf dem Wasser ihre Arme oder Beine nicht bewegen. Alle vier Verletzten wurden mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus von Son Espases gebracht.
Der erste Fall ereignete sich am 30. Juli gegen 18.15 Uhr. Ein 20-jähriger Litauer sprang von den Felsen ins Wasser und erlitt beim Aufschlag aufs Meer schwere Prellungen, die seine Beine vorübergehend bewegungsunfähig machten. Mit Verdacht auf Querschnittslähmung kam der Urlauber nach Son Espases, wo sich die Blessuren als nicht so schwerwiegend herausstellten. Am 7., 8. und 10. August stürzten respektive sprangen drei weitere junge Männer aus etwa zehn Metern ins Meer. /jk
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