Wecker stellen: Heute Nacht steht eine partielle Mondfinsternis mit Supermond an
Los geht es in aller Frühe am Mittwoch (18.9.)

Eine partielle Mondfinsternis auf einem Archivbild von 2021, gesehen von El Salvador aus. / Rodrigo Sura / Efe
Der zweite von insgesamt vier "Supermonden" in diesem Jahr hält in der kommenden Nacht eine kleine partielle Mondfinsternis bereit, die sich von Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera aus als kleiner "Biss" am Mond zeigen wird. Dieses Ereignis ist mit bloßem Auge sichtbar, da es – im Gegensatz zu Sonnenfinsternissen – keinerlei Gefahren birgt und keine spezielle Ausrüstung erfordert.
Das Phänomen wird von Europa, Amerika und Afrika sichtbar sein und ist das vorletzte bedeutende astronomische Ereignis im Kalender 2024. Abgeschlossen wird das Jahr mit einer ringförmigen Sonnenfinsternis am 2. Oktober, die jedoch nur in einigen Teilen Südamerikas zu sehen sein wird.
Von Spanien aus wird die Mondfinsternis ab 4.12 Uhr sichtbar sein. Ihren Höhepunkt erreicht sie um 4.44 Uhr. Vollständig ist der Mond nach Angaben des Instituto Geográfico Nacional (IGN) dann wieder um 5.18 Uhr zu sehen.
Jetzt müssen sich nur noch die Wolken verziehen
Freilich bedarf es dafür, dass erst einmal die Wolken abziehen - am Dienstagabend war der Himmel bewölkt und auch die Vorhersage des spanischen Wetterdienstes Aemet stimmte nicht gerade zuversichtlich.
Eine Mondfinsternis entsteht, wenn die Erde sich zwischen Sonne und Mond schiebt und einen Schattenkegel wirft, der in diesem Fall sehr klein sein wird. An sich sind Sonnen- und Mondfinsternisse keine außergewöhnlichen Ereignisse, sie finden jedes Jahr vier bis sieben Mal statt. Eine Mondfinsternis kann jedoch besonders eindrucksvoll sein, wenn sie mit einem "Supermond" zusammenfällt.
"Supermonde" treten auf, wenn die Vollmondphase mit der größten Annäherung des Mondes an die Erde während seiner elliptischen Umlaufbahn zusammenfällt. Dies führt dazu, dass der Himmelskörper für das menschliche Auge viel größer und heller erscheint. (mit Efe)
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