Wohl im Müllcontainer eingesperrt: Polizei sucht Überreste der 24-Jährigen plötzlich am anderen Ende Mallorcas
Die Ermittler wurden nach einem Knochenfund herbeigerufen, dabei handelte es sich aber nur um ein Tier

Die verbrannte Asche, die nicht verwertbar ist, wird in Can Picafort gelagert. / DM
Zwei Wochen nach dem Verschwinden von Agostina Rubini Medina sucht die Polizei weiter nach Spuren. Die Ermittlung sollte eigentlich am Mittwoch (16.10.) enden, wurde nun aber nochmal um ein paar Tage verlängert. Die Beamten suchen neben der Müllverbrennungsanlage Son Reus mittlerweile auch in Can Picafort nach Anhaltspunkten. Am Donnerstagvormittag will die Nationalpolizei sich erstmals bei einer Pressekonferenz zum Fall äußern.
Die Polizei ist sich mittlerweile sicher, dass die 24-Jährige aus eigener Kraft in einen Müllcontainer in Santa Catalina kletterte und dort eingesperrt blieb. Ein Fremdeinwirken wird ausgeschlossen. Die Ermittler machten sowohl den Container als auch den Müllwagen ausfindig, der ihn leerte. Da beide regelmäßig gereinigt werden, war die Suche nach Hinweisen bislang erfolglos.
Knochenreste gefunden
Nun wird nicht nur auf der Müllverbrennungsanlage an anderer Stelle gesucht, sondern auch in Can Picafort. Im Depósito de Rechazo de la Zona 2 befindet sich die nicht verwertbare Asche des verbrannten Mülls. Gefundene Knochenreste sorgten kurzzeitig für Alarm, stellten sich aber als Reste eines Tiers heraus.
Was war eigentlich passiert?
Agostina Rubini Medina verschwand am Mittwoch (2.10.) in Santa Catalina. Dort traf sie sich nach der Berufsschule mit Freunden. Am Abend sprach sie noch ganz normal mit ihrer Mutter und postete ein Selfie aus einem Bad in einem Lokal. Danach verliert sich die Spur. Die Polizei konnte die junge Frau auf Bildern von Überwachungskameras ausfindig machen und das Handysignal in der Müllverbrennungsanlage orten. Es ist zu erwarten, dass die Polizei weitere Einzelheiten bei der Pressekonferenz bekannt gibt.
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