Geldwäsche für Drogenclan: Nationalpolizei nimmt deutschen Immobilienmakler auf Mallorca fest
Dem Mann droht eine Haftstrafe von bis zu sechs Jahren

Die Nationalpolizei nahm den Mann fest. / Nationalpolizei
Die Nationalpolizei hat auf Mallorca einen Deutschen festgenommen, der im Verdacht steht, Geldwäsche für einen Drogenclan betrieben zu haben. Das gab die Polizei am Donnerstag (19.12.) in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach fiel der Mann bei Ermittlungen auf, bei denen es um einen Drogenverkaufspunkt in Palmas Stadtteil La Soledat ging.
Geldwäsche über komplizierte Finanztransaktion
Der Mann, der als Immobilienmakler tätig sein soll, hatte sich bereit erklärt, mittels einer komplizierten Finanztransaktion über Konten in Spanien, Luxemburg, Deutschland, Litauen und Belgien rund 280.000 Euro aus dem Drogenhandel eines Clans zu waschen. Im Zuge dieser Aktivitäten habe er sogar einen Darlehensvertrag mit einem weiblichen Mitglied des Clans notariell beglaubigen lassen.
Nach seiner Festnahme gestand er gegenüber den Ermittlern, dass das mit dem Drogenclan ausgehandelte Darlehen dazu diente, eine Immobilie zu erwerben. Den Beteiligten drohen Haftstrafen von bis zu sechs Jahren. /pss
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