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Ohne Führerschein mit bis zu 180 km/h durch Llucmajor - Verfolgungsjagd endet in Festnahme

Der 19-Jährige hatte noch nicht mal einen Führerschein. Beifahrer sprang bei laufender Fahrt aus dem Wagen

Eine Guardia-Civil-Kontrolle auf Mallorca.

Eine Guardia-Civil-Kontrolle auf Mallorca. / Guardia Civil

Redaktion MZ

Redaktion MZ

Filmreife Szenen in Llucmajor auf Mallorca: Nach einer lebensgefährlichen Fahrt mit bis zu 180 km/h hat die Guardia Civil einen 19-Jährigen festgenommen. Ihm werden nun schwerer Ungehorsam sowie zwei Straftaten gegen die Verkehrssicherheit vorgeworfen: rücksichtslose Fahrweise und Fahren ohne jemals eine Fahrerlaubnis erworben zu haben. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichen Pressemitteilung hervor.

Die Ereignisse gehen auf die Nacht zum Montag (3.2.) zurück, als Beamte der Guardia Civil von Llucmajor in der Kleinstadt Kontrollen durchführten. Dabei bemerkten sie ein Fahrzeug, das mit ungewöhnlichen Manövern die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährdete. Die Beamten forderten den Fahrer auf anzuhalten, doch der Mann ignorierte die Anweisung und floh durch die Straßen von Llucmajor. Dabei erreichte er Geschwindigkeiten von über 180 km/h in Richtung Algaida.

Die Beamten nahmen laut Pressemitteilung eine "kontrollierte Verfolgung" auf und forderten Unterstützung von weiteren Einheiten an. Über eine beträchtliche Strecke hinweg fuhr das Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn und brachte dadurch die Sicherheit der anderen Fahrzeuge erheblich in Gefahr.

Beifahrer aus dem Auto herausgeschleudert

Als das Auto Algaida erreichte und weiterhin mit hoher Geschwindigkeit fuhr, beobachteten die Beamten, wie sich die Beifahrertür öffnete und ein Mann herausgeschleudert wurde, der heftig auf den Asphalt aufprallte. Die Beamten stoppten die Verfolgung, um ihm zu helfen. Der schwer benommene Mann erlitt eine blutende Kopfverletzung und wurde von den Polizisten in das Gesundheitszentrum von Llucmajor gebracht.

Der Mann erklärte den Beamten, dass er aus dem fahrenden Fahrzeug gesprungen sei, weil sein Mitfahrer, der Fahrer des Wagens, seine Flucht fortsetzen wollte und er Angst hatte, in einen schweren Unfall verwickelt zu werden. Nach weiteren Ermittlungen konnte der Fahrer des Fahrzeugs schließlich von der Guardia Civil festgenommen werden.

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