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Bargeld und Schmuck geklaut: Hotelangestellter an der Playa de Palma droht Knast

Die Vorfälle hatten sich zwischen April und Juli 2023 ereignet

Die Angeklagten während des Prozesses vor dem Strafgericht in Palma.

Die Angeklagten während des Prozesses vor dem Strafgericht in Palma. / M.O.I.

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Marcos Ollés

Marcos Ollés

Die Staatsanwaltschaft auf Mallorca fordert anderthalb Jahre Gefängnis für eine leitende Angestellte eines Hotels an der Playa de Palma. Wie die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" berichtet, wird der Frau vorgeworfen, 17 Diebstähle in dem Gästehaus begangen zu haben. Dabei soll sie Bargeld in Höhe von 5.000 Euro und mehrere Schmuckstücke erbeutet haben. Der Fall wurde am Donnerstag (13.2.) vor Gericht verhandelt.

Das ist passiert

Die Taten sollen sich zwischen April und Juli 2023 ereignet haben. Die Nationalpolizei nahm Ermittlungen auf, weil sich die Anzeigen wegen Diebstahls in dem Hotel häuften. Aus den Umkleidekabinen des Hotelpersonals wurden etwa 170 Euro entwendet. Und auch in den Zimmern der Gäste verschwanden Geld und Schmuck.

Nachdem das Hotel aufgrund der Vorfälle die ersten negativen Bewertungen im Internet erhalten hatte, wurden Konsequenzen gezogen. Die Hotelleitung engagierte einen Privatdetektiv. Dieser platzierte Bargeld als Köder in zwei Zimmern. Die leitende Angestellte tappte in die Falle. Sie wurde in beiden Fällen dabei gefilmt, wie sie die insgesamt 390 Euro an sich nahm. Die Polizei nahm sie daraufhin fest. Das entwendete Geld wurde in einer Schublade gefunden.

Deutliche Indizien

Vor Gericht erklärte die leitende Ermittlerin, dass man der Angeklagten nur diese beiden Diebstähle eindeutig zuordnen könne. Allerdings gebe es deutliche Indizien, dass sie auch für die anderen Vorfälle verantwortlich ist. So passierten die Diebstähle immer nur zu den Zeiten, an denen die Angeklagte bei der Arbeit war.

Die Frau gestand vor Gericht nur die beiden Taten, bei denen der Diebstahl eindeutig nachgewiesen werden konnte. Neben der Gefängnisstrafe fordern Staatsanwaltschaft und Nebenklage, dass die Frau das gestohlene Geld zurückerstattet. Zudem soll sie für die 4.000 Euro für die Arbeit des Privatdetektivs aufkommen. /slr

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