Erster Satellit der Balearen wird von Elon Musks Firma ins All geschossen
Technologischer Meilenstein: Im Rahmen der Aktion sollen Luftaufnahmen der Balearen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur strategischen Datenerfassung entstehen

Der CEO und Gründer von Open Cosmos, Rafel Jordà und der Missionskonzept-Ingenieur des Unternehmens, Bartomeu Massuti mit dem Satelliten "Poseidónia" / B. Ramón
Mallorca bereitet sich auf ein historisches Ereignis vor: Im Februar 2026 wird der erste balearische Satellit ins All geschossen. Der Satellit, der den Namen "Posidònia" trägt, wird von einer Rakete des US-Unternehmens SpaceX unter der Leitung von Elon Musk gestartet. Dies berichtet die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca".
Wichtige Daten zur Bekämpfung des Klimawandels
Hinter dem Projekt steht die Firma "Open Cosmos", mit Sitz im ParcBit. Die Kosten für den Bau und den Start des Satelliten belaufen sich auf 4,2 Millionen Euro. Der Satellit wird Luftaufnahmen der Balearen-Inseln machen, die zur Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels genutzt werden sollen. Darüber hinaus wird "Posidònia" strategisch wichtige Daten erfassen, die für das Notfallmanagement, die Überwachung des Klimawandels und die Planung kritischer Infrastrukturen von Bedeutung sind.
"Festes Engagement dieser Regierung für Innovation, Nachhaltigkeit und öffentlich-private Zusammenarbeit"
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Balearen-Regierung und den Hoteliers der Insel umgesetzt. Die Präsidentin der Balearen-Regierung, Marga Prohens, hob die Bedeutung des Projekts hervor: "Dass wir heute bei diesem historischen Meilenstein dabei sein können, ist ein Beweis für das feste Engagement dieser Regierung für Innovation, Nachhaltigkeit und öffentlich-private Zusammenarbeit. Ich bin davon überzeugt, wie wichtig es ist, dass Projekte wie dieses auf unseren Inseln entwickelt werden können, um in der Forschung und technologischen Entwicklung in Spanien und Europa Maßstäbe zu setzen." /slr
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