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Nach Streit in Bar erstochen: Mörder auf Mallorca gesteht vor Gericht die Tat

Der Richter verurteilte den Mann zu 15 Jahren Haft

Der Mörder vor Gericht.

Der Mörder vor Gericht. / Marcos Ollés

Marcos Ollés

Marcos Ollés

Das Landgericht in Palma hat am Mittwoch (16.4.) einen 44-jährigen Kolumbianer zu 15 Jahren Haft wegen Mords verurteilt. Der Mann gestand die Tat. Er muss die Mutter und die Schwester des Opfers mit 64.400 Euro entschädigen.

Am 17. November 2023 hatten der Verurteilte und das Opfer, ein 35-jähriger Ecuadorianer, einen Streit in der Bar Talaiot in Artà. Der Angreifer schnappte sich ein Küchenmesser und rammte es drei Mal ohne Vorwarnung von hinten in die linke Schulter des betrunkenen Opfers.

Auf der Straße verblutet

Das Opfer wehrte sich, woraufhin der Kolumbianer zwei weitere Male zustach. Er traf den Mann erst in den Unterarm, danach in die Brust. Der Angreifer floh vom Tatort. Augenzeugen wählten den Notruf. 40 Minuten lang versuchten die Ärzte, den 35-Jährigen wiederzubeleben. Er verstarb wegen des hohen Blutverlusts am Tatort.

Der Täter versteckte seine Schuhe und die Tatwaffe in einer heruntergekommenen Hütte. Als er am Tag danach trotzdem festgenommen wurde, führte er die Beamten zum Versteck. Da er die Tat gestand, war es nicht nötig, Geschworene für den Prozess auszusuchen. Das Geständnis wirkte sich zudem strafmildernd aus. /rp

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