Drei Tote infolge des Stromausfalls in Spanien
Der Stromausfall sorgte für viel Chaos

Bis zu 20 Stunden ohne Strom verbachten einige Menschen in Spanien / Foto: Jan-Uwe Ronneburger/dpa
Durch den massiven Stromausfall vom Montag (28.4.) auf der Iberischen Halbinsel sind Medienberichten zufolge mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. In der Kleinstadt Taboadela im Nordwesten Spaniens starben drei Mitglieder einer Familie durch eine Kohlenmonoxidvergiftung, wie die regionale Zeitung "La Voz de Galicia" und die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Polizei berichteten.
Die Opfer seien ein Ehepaar im Alter von 81 und 77 Jahren sowie deren 56-jähriger Sohn. Das älteste Mitglied des Haushalts habe ein Beatmungsgerät gebraucht. Als der Strom ausfiel, sei ein benzinbetriebener Notstromgenerator angeschmissen worden, dessen Abgase sich offenbar unbemerkt im Haus verteilt hätten.
Die Stromversorgung in Spanien und im ebenfalls betroffenen Portugal konnte inzwischen wiederhergestellt werden. Die genaue Ursache des Zusammenbruchs des Stromnetzes war zunächst unbekannt.
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