Ex-Mitarbeiter wegen Brandstiftung im Waikiki in Cala Millor festgenommen
Der mutmaßliche Brandstifter hatte sich nach Polen abgesetzt

Das Restaurant Waikiki nach dem Brand im August 2024. / Biel Capó
Die Guardia Civil hat einen 20-jährigen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, im vergangenen Jahr einen Brand in einem Restaurant in Cala Millor gelegt zu haben. Der mutmaßliche Täter, ein ehemaliger Angestellter des Lokals, hatte sich kurz nach dem Vorfall nach Polen abgesetzt und wurde nun bei seiner Rückkehr auf die Insel verhaftet.
Der Brand war am 30. August 2024 gegen zwei Uhr morgens im Restaurant Waikiki im Carrer Sol ausgebrochen. Das Feuer breitete sich rasch aus, die Flammen richteten schwere Schäden an. Bereits in der Nacht deuteten erste Hinweise darauf hin, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte.
Guardia Civil musste eine Frau retten
Einsatzkräfte der Guardia Civil aus Artà retteten eine Mitarbeiterin aus dem Inneren des Gebäudes. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Ausbreitung des Feuers mussten umliegende Gebäuden evakuiert werden.
Die Ermittlungen übernahm die Guardia Civil in Artà. Experten stellten fest, dass ein Brandbeschleuniger verwendet worden war – ein klarer Hinweis auf vorsätzliche Brandstiftung. Der Verdacht fiel schnell auf einen ehemaligen Mitarbeiter des Restaurants, der sich unmittelbar nach dem Vorfall ins Ausland abgesetzt hatte.
Die Behörden gehen davon aus, dass der Verdächtige gezielt die Flucht nach Polen antrat, um sich der Strafverfolgung zu entziehen. Mit seiner Rückkehr nach Mallorca endete die Flucht – nun muss er sich vor Gericht verantworten.
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