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Urlauberjunge wird auf Mallorca von Pool-Skimmer eingesogen

Der Fünfjährige blieb mit seinem Unterarm in der Absauganlage stecken und musste von der Feuerwehr befreit werden

Die Feuerwehr befreite den Jungen.

Die Feuerwehr befreite den Jungen. / Feuerwehr Mallorca

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Redaktion MZ

Redaktion MZ

Schreckmoment in einem Hotel auf Mallorca: Ein fünfjähriger Urlauberjunge ist in Can Picafort beim Baden im Pool von einem Skimmer eingesogen worden und mit dem Arm in der Vorrichtung zum Absaugen der Verschmutzung steckengeblieben. Das berichtet die Online-Plattform "Crónica Balear".

Das Unglück trug sich demnach am Sonntagnachmittag (1.6.) gegen 17.50 Uhr zu. Der britische Junge hielt sich in einem Pool im Hotel Zafiro Mallorca in Can Picafort auf, als er seinen Arm in den Skimmer steckte, der kein Schutzgitter aufwies. Der komplette Unterarm des Kindes wurde durch den starken Saugeffekt eingesogen, der Junge konnte sich selbst nicht aus seiner misslichen Lage befreien.

Wasser aus dem Pool abgelassen

Auch den Einsatzkräften von Ortspolizei, Guardia Civil, Feuerwehr und Rettungsdienst gelang es nicht, den Arm des Jungen aus dem Skimmer zu lösen. Deshalb musste mit Pumpen Wasser aus dem Pool abgelassen werden, um den Skimmer aufzubohren und auf diese Weise das Kind zu befreien.

Um den Jungen möglichst wenig zu verschrecken, wurde ihm ein Helm aufgesetzt und die Ohren bedeckt. Etwa 30 Minuten benötigten die Feuerwehrleute, um den Arm des Kindes aus dem Skimmer zu holen. Ummittelbar darauf wurde der Urlauberjunge ins Krankenhaus gebracht, um festzustellen, wie stark die Verletzungen am Arm waren.

Defekt war zuvor bekannt

Die Polizei befragte die Bademeister des Hotels zu dem Vorfall. Einer von ihnen erklärte, er hatte bereits vor dem Unglück an der Rezeption Bescheid gegeben, dass das Schutzgitter der Absauganlage defekt war. Allerdings sei nur ein Provisorium angebracht worden, das sich sehr leicht löse. Auch der andere Bademeister berichtete, er habe gewusst, dass der Skimmer nicht ordnungsgemäß funktionierte.

Ein anderer britischer Urlauber des Hotels erklärte den Polizisten, er habe kurz vor dem Unglück ebenfalls bemerkt, dass der Skimmer das Wasser ungewöhnlich stark einsaugte. Die Bademeister hätten sich ein Bild von der Lage gemacht, allerdings nichts unternommen.

Eine Hotelmitarbeiterin erklärte der MZ am Montagmorgen (2.6.) gegen 8.45 Uhr, dass zur Stunde bereits alle Verantwortlichen des Hotels versammelt seien, um die Ursachen des Unfalls zu klären und Maßnahmen zu ergreifen. /jk

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