Boots-Explosion in Mallorcas Nobelhafen: wohl drei Deutsche verletzt
Zu dem Vorfall kam es am Dienstagmorgen (17.6.) in Port Adriano. Noch ist die Sachlage weitgehend unklar

Der Brand des Boots in Port Adriano löste eine große Rauchwolke aus. / Biel Alemany
Drei Deutsche sollen am Dienstagmorgen (17.6.) in Mallorcas Nobelhafen Port Adriano bei einer Bootsexplosion erheblich verletzt worden sein. Das berichtete zuerst das Online-Nachrichtenportal "Crónica Balear". Die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" berichtete ebenfalls über den Vorfall, allerdings ohne die Nationalität der Opfer zu nennen. Auf MZ-Anfrage wollte die Ortspolizei von Calvià zunächst keine Informationen zu dem Vorfall preisgeben.
Aufruhr im Hafen
Klar ist, dass ein Boot im Hafen am Morgen gegen 9.15 Uhr in Flammen aufging. Eine schwarze Rauchsäule war weithin zu sehen. Einsatzkräfte der Feuerwehr von Mallorca eilten schnell zum Unglücksort, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und größere Schäden zu verhindern. Wie die Medien übereinstimmend berichten, waren zudem Beamte der Ortspolizei von Calvià und der Guardia Civil sowie ein Rettungswagen im Einsatz.
Laut "Crónica Balear" handelt es sich bei den Verletzten um drei Deutsche: ein achtjähriges Kind sowie zwei Erwachsene im Alter von 33 und 35 Jahren. Das Kind soll demnach Verbrennungen erlitten haben und in das Landeskrankenhaus Son Espases in Palma gebracht worden sein. Einer der Erwachsenen zog sich dem Bericht zufolge mehrere Prellungen zu und wurde in die Policlínica Miramar eingeliefert.
Die dritte verletzte Person erlitt demnach eine oberflächliche Verbrennung an einem Bein, musste jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Laut "Última Hora" hatten die Bootsinsassen durch Sprünge ins Wasser verhindern können, dass sie noch schwerer verletzt wurden. Die Ursache für die Explosion wird derzeit untersucht.
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