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Um Badegäste vor Booten zu schützen: Beliebte Buchten werden mit Bojen abgesperrt

Das Rathaus von Manacor hat jetzt Maßnahmen ergriffen, die Strandgängern an der Cala Varques und anderen Buchten den Badegenuss erhöhen

Manacors Bürgermeister Miquel Oliver (links) stellte jetzt die neuen Begrenzungen für Freizeitboote vor

Manacors Bürgermeister Miquel Oliver (links) stellte jetzt die neuen Begrenzungen für Freizeitboote vor / Sebastià Sansó

Die Naturbuchten an der Ostküste Mallorcas sind bei vielen Badegästen beliebt. Das Rathaus von Manacor hat jetzt Maßnahmen getroffen, um die Badenden besser zu schützen: Neue Bojen verhindern ab sofort, dass Freizeitboote wie bisher bis auf wenige Meter an die Strände heranfahren können.

Küstenstreifen abgetrennt

Konkret hat die Stadtverwaltung die Begrenzungen im Meer an der Cala Varques, Cala Magraner, Cala Pilota, Cala Virgili, Cala Petita, Caló d’en Rafalino und Cala Murta errichten lassen. In diesen Bereichen wurde ein 200 Meter breiter Küstenstreifen abgegrenzt, in dem das Navigieren und Ankern verboten ist, sodass dieser ausschließlich zum Baden genutzt werden darf. An vielen anderen Stränden auf Mallorca ist diese Abgrenzung bereits seit Jahren inkraft.

Wie das Rathaus mitteilte, entspricht diese Maßnahme den Vorgaben der Notfallstabstelle. Auch der ökologische Wert der Buchten werde dadurch geschützt, so Manacors Bürgermeister Miquel Oliver. Er wies zudem darauf hin, dass die neuen Bojen Teil eines Maßnahmenpakets zur Aufwertung der Strände sind, das seit 2021 von der Stadt vorangetrieben wird. Dazu gehöre auch der vermehrte Einsatz von Überwachungsbooten, effizientere Strandreinigungen sowie mehr Barrierefreiheit an den Hauptstränden im Gemeindegebiet. Darunter die Einführung von Flaggen für Menschen mit Farbenfehlsichtigkeit (zum Beispiel Rot-Grün-Schwäche) und die Installation von fußbetriebenen Duschen mit Zeitschaltuhr, um Wasser zu sparen.

Strand-Utensilien wiederverwenden

Ein betreuter Bade-Service wird auch in diesem Sommer in s’Illot, Portocristo und Domingos Petit angeboten. Bereits im vergangenen Jahr hatte dieser Menschen mit eingeschränkter Mobilität geholfen, ins Meer zu gelangen.

Zudem soll ein neues System die Wiederverwendung von Strandelementen wie Sonnenschirmen, Eimern oder Spielzeug fördern. Geplant ist ein Austausch zwischen den Nutzern, um zu verhindern, dass die Utensilien zum Ende des Urlaubs weggeworfen werden. /somo

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