Polizisten stoppen betrunkenen Mallorca-Urlauber an Kölns Flughafen – und machen erstaunliche Feststellung
Der Mann war aufgefallen, weil er wohl vor dem Flug nach Mallorca mit den Mitarbeitern der Fluggesellschaft Streit gesucht hatte. Als die Beamten der Bundespolizei eintrafen, merkten sie, dass es noch weitere Probleme mit dem 33-Jährigen gab

Archivfoto von Beamten der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn / dpa / Marius Becker
Beamte der Bundespolizei haben am Montagabend (17.6.) am Flughafen Köln/Bonn einen Mann festgenommen, der stark alkoholisiert war und eigentlich vorhatte, nach Mallorca in den Urlaub zu fliegen. Wie der "Kölner Stadtanzeiger" unter Berufung auf Behördeninformationen berichtet, hatte der 33-jähriger Mann aus Euskirchen zuvor Streit mit Mitarbeitenden der Fluggesellschaft vom Zaun gebrochen.
"Brenzlige Situation"
Diese wollten den Mann nicht auf die Insel fliegen lassen, da er zu viel Handgepäck dabei hatte. "Offenbar wurde die Situation brenzlig und die Airline-Mitarbeitenden riefen die Bundespolizei zur Hilfe", schreibt der "Kölner Stadtanzeiger".
Als die Beamten den 33-Jährigen überprüften, stellten sie aber noch etwas anderes fest: Der Euskirchener wurde von der Staatsanwaltschaft Bonn gesucht. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten vor.
Doch dabei blieb es nicht. Als die Bundespolizisten den Führerschein des Mannes inspizierten, stellten sie fest, dass das Dokument eine Fälschung war.
Hoher Alkoholpegel
Aufgrund der Umstände sowie der Weigerung des Euskircheners, eine von der Staatanwaltschaft geforderte Geldstrafe zu zahlen, wurde er zur Verbüßung seiner Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt Siegburg gebracht. Sein Alkoholpegel lag bei der Festnahme bei 0,94 Promille.
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