Zehn Tipps der Polizei: So vermeiden Sie Abzocke beim Black Friday auf Mallorca
Um sich vor Betrug zu schützen, empfiehlt die Polizei, Preise zu vergleichen, offizielle Webseiten zu bevorzugen und sichere Zahlungsmethoden wie Prepaid-Karten zu nutzen

Der Black Friday lockt immer wieder Betrüger auf den Plan. / Álex Zea/EP
Der Black Friday (28.11.) steht auf Mallorca vor der Tür. Bei der großen Rabattaktion locken Geschäfte und Online-Anbieter mit attraktiven Sonderangeboten. Und das lockt Betrüger auf den Plan. Die Nationalpolizei hat deshalb einen Zehn-Punkte-Plan erstellt, damit sich Verbraucher bestmöglich vor Abzocke schützen können.
Zehn Tipps, um sicher einzukaufen
1. Misstrauen Sie Angeboten, die „zu gut sind, um wahr zu sein“
Wenn Sie ein sehr teures Produkt plötzlich zum Schleuderpreis sehen, könnte es sich um einen Betrug handeln, der darauf abzielt, Ihre Daten oder Ihr Geld zu stehlen. Vergleichen Sie die Preise auf mehreren Seiten: Extreme Unterschiede zum Durchschnittspreis sind oft ein Warnsignal.
2. Bevorzugen Sie die offiziellen Webseiten der Marken oder vertrauenswürdiger Geschäfte
Überprüfen Sie die URL im Browser – sie muss mit „https://“ beginnen und exakt der offiziellen Domain des Shops entsprechen.
3. Achten Sie auf Warnsignale auf der Seite
Betrügerische Webseiten verraten sich oft durch Details: liebloses Design, schlechte Bildqualität, schlecht übersetzte Texte oder viele Rechtschreibfehler.
4. Nutzen Sie sichere Zahlungsmethoden
Prepaid- oder virtuelle Karten sind für Online-Einkäufe sehr empfehlenswert, da das Aufladen mit dem exakten Betrag das Risiko im Falle eines Betrugs begrenzt. Zudem ist die Zahlung per Kreditkarte sicherer als eine direkte Banküberweisung.
5. Klicken Sie nicht auf verdächtige Links
Vorsicht bei unerwünschten Nachrichten per E-Mail, SMS oder sozialen Netzwerken, die auf exklusive Angebote verlinken. Wenn Sie ein bestimmtes Angebot interessiert, rufen Sie die offizielle Seite manuell auf, indem Sie die Adresse selbst eingeben oder die offizielle App nutzen.
6. Geben Sie Ihre vertraulichen Daten nicht über unsichere Kanäle weiter
Misstrauen Sie jeder Nachricht oder jedem Anruf, der Sie nach sensiblen Daten fragt: Passwörtern, Kartennummern, PINs oder Bestätigungscodes.
7. Vorsicht vor Anrufen oder Nachrichten mit Identitätsbetrug
Cyberkriminelle erstellen nicht nur Fake-Webseiten, sie können Sie auch anrufen oder per WhatsApp kontaktieren und sich als eine Institution oder eine vertrauenswürdige Person ausgeben.
8. Vermeiden Sie öffentliche WLAN-Netze beim Einkaufen
Wenn Sie sich an einem öffentlichen Ort verbinden müssen, nutzen Sie möglichst ein VPN, das Ihre Verbindung verschlüsselt. Geben Sie in einem offenen, unverschlüsselten WLAN niemals Passwörter oder Kartendaten ein.
9. Schützen Sie Ihre Geräte und Konten
Aktualisieren Sie das Betriebssystem Ihres Handys und Computers und verwenden Sie eine zuverlässige Antivirensoftware.
10. Handeln Sie schnell, wenn etwas schiefläuft
Wenn Sie Opfer eines Betrugs werden oder ungewöhnliche Bewegungen auf Ihrem Konto bemerken, warten Sie nicht: Kontaktieren Sie Ihre Bank, blockieren Sie Ihre Karten und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
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