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Nach tödlichem Crash bei Alcúdia: Guardia Civil deckt dreiste Lüge der Unfallfahrerin auf

Nach einem tödlichen Unfall bei Alcúdia hat die Guardia Civil die wahre Unfallverursacherin ermittelt: Nicht der Verstorbene, sondern seine 29-jährige Begleiterin saß am Steuer

Der tödliche Unfall bei Alcúdia ereignete sich in der Nacht auf den 15. November.

Der tödliche Unfall bei Alcúdia ereignete sich in der Nacht auf den 15. November. / Facebook Ortspolizei Alcúdia

Patrick Schirmer Sastre

Patrick Schirmer Sastre

Wende im Fall des tödlichen Autounfalls bei Alcúdia in der Nacht auf den 15. November: Die Ermittlungen der Guardia Civil haben ergeben, dass nicht der 53-jährige Verstorbene am Steuer saß, sondern seine 29-jährige Begleiterin. Das gab die Guardia Civil am Mittwoch (3.12.) in einer Pressemitteilung bekannt.

Demnach habe die schwerverletzte Frau den Beamten nach dem Unfall erklärt, ihr Begleiter habe am Steuer gesessen und den Frontalcrash mit einem anderen Fahrzeug verursacht. Bei dem Crash wurden auch die drei Insassen des anderen Autos schwer verletzt.

Gefängnisstrafe droht

Eine unfalltechnische Analyse ergab nun, dass die Frau gelogen hatte. Sie sei es gewesen, die in Gegenrichtung in den Kreisverkehr auf Höhe des Kilometers 0,5 der MA-3460 gefahren sei. Die Frau wird nun wegen fahrlässigen Totschlags und Körperverletzung angeklagt. Ihr drohen bis zu vier Jahre Gefängnis und der Entzug der Fahrerlaubnis für sechs Jahre.

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