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Großbrand auf Mallorca: Anwohner müssen Silvester wohl in Turnhalle verbringen

Die Feuerwehr hat neue Einzelheiten zum Brand in Sa Coma bekannt gegeben

Ein Hybrid-Auto verursachte den Brand.

Ein Hybrid-Auto verursachte den Brand. / Bombers

Ralf Petzold

Ralf Petzold

Die Feuerwehr auf Mallorca hat neue Einzelheiten zum Großbrand in einem Wohnhaus in Sa Coma am vergangenen Samstagmorgen bekannt gegeben. Das Feuer ist mittlerweile gelöscht, jedoch gehen die Lüftungsarbeiten noch weiter. Zudem muss die Feuerwehr noch einige Teile des Gebäudes freigeben. Auch die Brandursache steht mittlerweile fest.

Die Rettungskräfte brachten 60 Personen aus dem Haus im Carrer Ficus in Sicherheit gebracht. 30 Feuerwehrleute aus Manacor, Alcúdia und Artà waren an den zweistündigen Löscharbeiten beteiligt.

50 Anwohner verlieren ihr Zuhause für den Jahreswechsel. Die Feuerwehr kalkuliert mit vier bis fünf Tagen, es wird ein Wettrennen, ob die Familien vor Silvester wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. Die eine Hälfte kommt in der Sporthalle von Sant Llorenç in Notfallbetten unter, die andere Hälfte findet Zuflucht bei Freunden und Familienangehörigen.

Was war passiert?

Der Brand ist gegen 7.20 Uhr in einer Tiefgarage im Carrer Ficus 3 ausgebrochen. Die Garage gehört zu einem zweiteiligen Gebäudekomplex mit je sechs Stockwerken. Vier weitere Gebäude des ähnlichen Baustils befinden sich in der Nähe. Die Flammen kletterten schnell die Gemeinschaftstreppe hoch und sorgten für eine Menge Rauch.

Ein Anwohner rettete eine Frau und ihren Sohn. Wie das Online-Portal "Crónica Balear" berichtet, gehört ihr das Hybrid-Fahrzeug, das in Flammen aufgegangen ist. Zum genauen Ausmaß des Schadens gibt es bislang keine Informationen. Die Feuerwehr untersucht derzeit die Gebäude. Zudem muss noch ermittelt werden, warum das Auto plötzlich brannte.

Laut der Feuerwehr gab es keine verletzten Personen im Sinne von Brandwunden. 22 Personen mussten vom Rettungsdienst jedoch wegen leichten Rauchvergiftungen behandelt werden. Darunter waren viele Polizisten und Feuerwehrleute.

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