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Junge Frau wollte nur telefonieren - dann sperrte ein Mann sie ein und vergewaltigte sie

Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter erst zwei Wochen später fest. Er muss sich wegen gleich fünf Straftaten vor Gericht verantworten

Die Polizei nahm den Mann zwei Wochen später fest.

Die Polizei nahm den Mann zwei Wochen später fest.

Ralf Petzold

Ralf Petzold

Die Nationalpolizei auf Mallorca hat einen Mann festgenommen, der eine junge Frau eingesperrt, geschlagen und vergewaltigt haben soll. Das geht aus einer am Freitag (2.1.) verschickten Pressemitteilung hervor.

Zu der mutmaßlichen Tat kam es bereits in der Nacht vom 15. zum 16. Dezember vergangenen Jahres. Die Frau sagte aus, dass sie in Palmas Stadtteil El Vivero, der sich außerhalb der Ringautobahn nahe dem Carrer d'Aragó befindet, ihr Handy verloren habe. Ein Passant bot ihr an, dass sie mit zu ihm kommen und ein Anruf von dort aus tätigen könne. Sein Telefon liege daheim.

In der Wohnung eingesperrt und vergewaltigt

Dort angekommen, attackierte der Mann die Frau und vergewaltigte sie. Als sie schrie, bedrohte er sie mit einem Messer. Mehrfach soll der Täter auf das Opfer eingeschlagen und -getreten haben. Erst als sie am nächsten Morgen darum bettelte, endlich gehen zu dürfen, willigte er ein.

Die Frau ging zur nächsten Bar, wo sie um Hilfe bat. Eine Streife der Ortspolizei und ein Krankenwagen kam. Die Frau soll deutlich gezeichnet von der Attacke gewesen sein und mehrere Wunden aufgewiesen haben.

Die Polizei konnte den Mann identifizieren, der aber in den kommenden Wochen nicht bei sich zu Hause anzutreffen war. Erst am Dienstag (30.12.) fanden ihn Polizisten im Stadtteil Son Gotleu, wo er bei einer Kontrolle erst den Ausweis einer anderen Person zeigte und im Anschluss fliehen wollte. Nach einem Handgemenge, bei dem der Mann ein Messer zückte, nahmen ihn die Beamten fest.

Gleich wegen fünf Straftaten vor Gericht

Ein Ermittlungsrichter ordnete für ihn Untersuchungshaft an. Der Mann muss sich vor Gericht gleich wegen mehrerer Straftaten behaupten: Vergewaltigung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Verschleierung der eigenen Identität.

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