Gefängniswärter schmuggelte Luxusartikel in den Knast – jetzt sitzt er selbst ein
Die Nationalpolizei nahm drei Personen fest, die einem Insassen der Strafvollzugsanstalt von Palma eine auffälige Bevorzugung zukommen ließen

Blick hinter die Knastmauern: So sieht es im Gefängnis von Palma de Mallorca aus / B. Ramon
Die Nationalpolizei hat auf Mallorca zwei Bedienstete des Gefängnisses von Palma verhaftet. Es handelt sich um einen Dienstchef der Anstalt und einen weiteren Beamten. Ihnen wird vorgeworfen, verbotene Gegenstände und Vorteile in das Strafvollzugszentrum eingeschleust zu haben, darunter Mobiltelefone und Luxusartikel, im Austausch gegen Geld. Der Dienstchef sitzt nun in dem Knast, indem er bis zuletzt gearbeitet hatte.
Gefängnisleitung informierte die Nationalpolizei
Wie die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" berichtet, sei es die Anstaltsleitung gewesen, die die Nationalpolizei informierte, nachdem mehrere Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren. Die Ermittler stellten eine auffällige Bevorzugung eines Insassen fest. Demnach soll eine Freundin des Häftlings die beiden Beamten bestochen haben, damit sie dem Mann die Gegenstände zukommen ließen. Drogen waren unter den Lieferungen keine dabei.
Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für den Dienstchef und die Freundin des Häftlings an. Der andere Beamte kam auf freien Fuß.
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